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Wir waren für Sie bei der Kick Off Veranstaltung zum Wettbewerb OPEN SCALE

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 Es erschienen zahlreiche Gäste im Cafe King

 
   
 Sally Below und Ritz Ritzer stellen das Projekt vor

 
Mehr als 130 Interessierte kamen am vergangenen Montag zum Kick-off des Ideenwettbewerbs OPEN SCALE für junge Akteure aus Architektur, Planung und anderen Disziplinen aus der Metropolregion München ins Cafe King. Stadtbaurätin Dr. (I) Elisabeth Merck stellte gemeinsam mit der Organisatorin des Wettbewerbs, Sally Below vom der Berliner Agentur Sally Below Cultural Affairs, und Ritz Ritzer, inhaltlicher Mentor und Architekt in Bogevischs Büro, das Projekt vor: Ideen für die Zukunft der Stadt, strategische Stadtentwicklung über die internen Gremien hinaus sind gefragt: „Wir pflegen guten Kontakt zu den Hochschulen und Studierenden - zumindest, bis diese ihre Abschlüsse in der Tasche haben. Und genau da beginnt eine gewisse Lücke des Austauschs und Dialogs, bis sich die Absolventen zu den arrivierten Architekten vorgearbeitet haben. Und das ist meistens erst im Alter von über 40 der Fall", so Elisabeth Merck. Weswegen auch noch einmal explizit darauf hingewiesen wurde, dass in den teilnehmenden Teams maximal ein über 40jähriger dabei sein darf. Intention der Stadt sei es, wirklich mit der jungen Generation von Berufsanfängern in den ersten Berufsjahren in den Dialog zu treten, herauszufinden, was sie über die Stadt denken. „Das geht vom Klimawandel über ressourcenschonendes Bauen, einen energetischen Umbau der Stadt über Fragen der Mobilität und Siedlungsentwicklung, im Zusammenhang aber natürlich auch um den Standort Stadt uns seine ökonomischen Ressourcen - und wie man diesen weiterentwickeln kann. Dabei gehe es nicht zuletzt auch um Stadtbaukultur und räumliche Qualitäten einer Stadt, die man auf der großen strukturellen Ebene sehen kann, aber eben auch ganz konkret in den Stadtteilen und Quartieren.

Die Teilnehmer sind aufgefordert, in die Zukunft zu denken, „wie sieht die Stadt 2050 aus, andererseits aber auch die konkreten, einzelnen Bausteine herauszufiltern, die wir heute in der Gegenwart konkret angehen können. Das sind, wenn man sich´s genauer anschaut, oft mehr, als man auf den ersten Blick denkt." Jede Generation - und eben auch die jetzt angesprochene - müsse am Ende selbst definieren, welche Haltung sie zu der bestehenden Stadt einnimmt. „Uns interessiert, welche Denkmodelle die jungen Leute aufstellen um die Topographie der Stadt von morgen zu gestalten", so die Stadtbaurätin.

Die Informations- und Anmeldungsseite www.zukunft-findet-stadt.de ist seit dem Kick-off freigeschaltet: Gesucht werden junge, interdisziplinär zusammengesetzte Teams aus der Metropolregion München, die zukunftsweisende Fragestellungen für die Stadtentwicklung der Landeshauptstadt formulieren. Die Aufgabenstellung ist hinsichtlich des Themas, Maßstabs und Ergebnisses offen. Die Teams bewerben sich mit einer selbstgewählten Aufgabe, die Bezug auf die Themen der Stadtentwicklung Münchens nimmt. Ob sich die Beiträge mit einer übergeordneten Fragestellung beschäftigen, mit einem Stadtteil oder konkreten Areal, hängt von der eigenen Sicht auf die Dinge ab.

Aus den bis zum 8. Mai eingereichten Beiträgen werden maximal sieben Teams ausgewählt, ihre Ideen auszuarbeiten. Die Teams erhalten für die zweite Phase des Wettbewerbs einen finanziellen Zuschuss und werden von kompetenten Experten fachlich unterstützt. Aus den weiterentwickelten Beiträgen ermittelt die Jury schließlich die Preisträger. Der Ideenwettbewerb schließt mit einer öffentlichen Preisverleihung, einer Ausstellung und einer Publikation.

OPEN SCALE wird von der Landeshauptstadt München ausgelobt, die Schirmherrschaft übernimmt Münchens Oberbürgermeister Christian Ude.
OPEN SCALE ist ein Pilotprojekt im Rahmen der "Nationalen Stadtentwicklung" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung / Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

BE URBAN ist Medienpartner von OPEN SCALE.

Nina Shell

HIER finden Sie weitere Informationen.

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