Als markantes Entrée komplettieren bald zwei Hotels und ein Büropavillon den iCampus im Münchner Werksviertel. Mit seinem Entwurf gewann das Büro Beer Bembé Dellinger den Fassadenwettbewerb. Die Baugenehmigung wurde jetzt erteilt, die Abbrucharbeiten enden im März.
Über 120.000 Quadratmeter: So viel Geschossfläche hat der iCampus im Münchner Werksviertel ab 2028 zu bieten. Denn bis dahin soll ein Mixed-Use-Komplex mit drei Gebäudekörpern für den letzten Lückenschluss sorgen: Nach Ende der Abbrucharbeiten im März entsteht an der Ecke Ampfinger/Grafinger Straße ein Ensemble aus zwei L‑förmig angeordneten Hotels sowie einem freistehenden Büropavillon. Mit dem Entwurf hat das Büro Beer Bembé Dellinger den Fassadenpreis gewonnen; er greift mit Materialität und Farbgebung das industrielle Erbe des Werksviertels auf.
Erfolgreiche Vermietung an NUMA und Premier Inn
Zwei Teile dieses markante Entrées zum iCampus konnten bereits erfolgreich vermietet werden: Die NUMA Group will hier ein Design‑Hotel mit 126 Serviced‑Apartments eröffnen, die Hotelkette Premier Inn ein weiteres Haus mit rund 190 Zimmern. Für Tom Stehmann, Projektleiter der eigenständigen Rohde und Schwarz-Tochter R&S Immobilienmanagement GmbH, ist das ein Beweis, dass mit dem i10 „exakt die Nachfrage" getroffen und durch diese zusätzlichen Übernachtungsangebote "der Urbanitätsgedanke und die Vermischung des gesamten Quartiers gestärkt" wird.
Eines von zehn Teilprojekten
Der Neubau ist eines von zehn Teilprojekten, die gemeinsam den iCampus bilden: Acht Gebäude sind bereits vollvermietet, sieben fertiggestellt – darunter die restaurierte i1-Rhenania Villa und das i5-i7 House of Communication. Als Highlight folgt mit dem i8 Münchens erstes Holzhybridbürogebäude. Derzeitige Nutzer des iCampus sind 20 internationale Unternehmen, fünf Gastronomen, vier Einzelhändlern und weitere Dienstleister. Letztere mache den iCampus auch zu einem Nahversorgungszentrum für das Werksviertel.