Interview mit Sebastian Herkner - muenchenarchitektur

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Interview mit Sebastian Herkner

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Sebastian Herkner hat es in weniger als einem Jahrzehnt in die Riege der bekanntesten deutschen Produktdesigner geschafft. Mit Münchenarchitektur sprach er über seine Entdeckungen auf der Möbelmesse Mailand.

Auf dem Salone Internazionale del Mobile di Milano buhlten dieses Jahr rund 2.000 Aussteller um die Aufmerksamkeit des Publikums, dazu kamen 650 Ausstellungen auf dem Salone Satellite und die spektakulären Events des Fuori Salone. 

Herr Herkner, was macht für Sie als Designer den Reiz dieser riesigen Veranstaltung aus?

Sebastian Herkner: Die Mailänder Möbelmesse ist das größte Zusammentreffen verschiedener Designdisziplinen. Es beschränkt sich nicht nur auf Leuchten oder Möbel sondern ist das größte jährliche Designfestival. Es ist die Woche, auf die man als Designer ein Jahr lang hinarbeitet, um seine Neuigkeiten mit Herstellern zu präsentieren, aber auch, um Freunde zu treffen.

Hatten Sie in Mailand Gelegenheit, sich auch die Arbeiten von Kollegen anzusehen und hat Sie dabei ein Entwurf besonders begeistert?

S.H.: Natürlich hat man die Möglichkeit dort auch Arbeiten von Kollegen zu entdecken wie zum Beispiel das neue Bowy-Sofa von Patricia Urquiola für Cassina

Gibt es eine Entwicklung oder einen Trend im Bereich des Produktdesigns, der Sie überrascht hat und und wenn ja, welcher?

S.H.: Wenn man jedes Jahr auf die Möbelmesse fährt, ist es schwer neue Trends auszumachen. Dennoch finde ich es sehr erfreulich, dass man stets die Vorliebe der Designer zur Authentizität und der Echtheit des Materials erkennt. 

Welches Ausstellungskonzept oder welcher Messestand eines Herstellers auf dem Messegelände in Rho, hat Ihnen besonders gut gefallen?

S.H.: Mir ist besonders der Stand der Leuchtenfirma Lasvit aus Tschechien aufgefallen. Hier wurde das Teatro Gerolamo, ein kleines Puppentheater, welches direkt hinter dem Dom liegt, mit den neuen Leuchtobjekten bespielt.

Auf welcher Möbelmesse oder in welchem Rahmen sehen Sie Ihre Projekte am liebsten präsentiert?

S.H.: Die Messe in Mailand ist natürlich ein Extrem. Ich mag insbesondere kleine Präsentationen bei lokalen Händlern, um den direkten Kontakt zu den Kunden zu erhalten. 

Danke!

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