Zeitgenössische Architektur, Design und Kunst in Bayern

 
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Münchner Rillenputz

Baumkirchen Mitte, Bauabschnitt 3. © Maisch Wolf Architekten Baumkirchen Mitte, Bauabschnitt 3. © Maisch Wolf Architekten

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06. Dezember 2017

Richtfest für dritten Bauabschnitt im neuen Quartier Baumkirchen Mitte.

Die Entwicklung des neuen Stadtquartiers Baumkirchen Mitte im Münchner Bezirk Berg am Laim geht voran. Am Samstag wurde das Richtfest für den dritten Bauabschnitt des Gemeinschaftsprojekts von CA Immo und der PATRIZIA Immobilien AG gefeiert. Von den 161 Wohnungen sind 50 öffentlich geförderte Mietwohnungen und 7 nach dem München Modell geförderte Eigentumswohnungen. Baubeginn für den dritten Abschnitt war im Februar. Die Übergabe der Wohnungen ist für die zweite Jahreshälfte 2018 vorgesehen.

Die Architektur für den dritten Bauabschnitt stammt von den Münchner Architekten Maisch Wolf und zitiert den traditionellen Münchner Rillenputz. Dynamisch ansteigende Linien, abgerundete Gebäudeecken und überdachte Balkone kennzeichnen den Charakter dieses Bauabschnitts. Insgesamt entstehen auf dem rund 131.000 Quadratmeter umfassenden Areal rund 525 Wohnungen für etwa 1.200 Menschen. Das urbane Quartierskonzept wird durch 2.000 Quadratmeter Geschossfläche für soziale Nutzungen (zum Beispiel Kitas), 2.400 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Nahversorgung und die Errichtung der neuen Sportanlage für den ESV München Ost mit rund 2.800 Quadratmeter Fläche abgerundet.

Prägend für das Quartier Baumkirchen Mitte ist neben den unverwechselbaren, organisch anmutenden Gebäudekörpern und ihrer hochwertigen Architektur der sehr hohe Grünanteil. So werden nur gut 50 Prozent des Gesamtareals bebaut, die restliche Fläche bleibt als ökologische Vorrangfläche erhalten und wird als Landschaftspark gestaltet. Der Landschaftspark wird auf speziell angelegten Stegen für die Bewohner des Quartiers und die Nachbarschaft zu einem in München einzigartigen innerstädtischen Naturerlebnis. Doch auch der bebaute Teil des Geländes besticht durch seinen hohen Grünflächenanteil – selbst die Dächer der Gebäude sind als Dachgärten von den Bewohnern nutzbar. Weithin sichtbares Wahrzeichen des Quartiers wird das derzeit im Bau befindliche rund 60 Meter hohe Büro- und Hotelgebäude NEO sein. Seine prägnante Architektur stammt vom Amsterdamer Büro UN Studio. Das NEO wird die markante Adresse für Unternehmen, die Arbeits- und Lebenswelten optimal miteinander verbinden wollen und denen die Nähe zur Innenstadt wichtig sind.

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