Zeitgenössische Architektur, Design und Kunst in Bayern

 
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Arabella-Hochhaus

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23. November 2017

Das Denkmalreferat hat geprüft und winkt ab: Für die Denkmalliste reicht es nicht. Das Gebäude darf abgerissen werden.

Seit 1969 prägt der 23-stöckige Riegel mit seiner markanten Fassade die Silhouette im Osten der Stadt. 75 Meter ragt er im Arabellapark in die Höhe. Der Eigentümer, die Schörghuber-Gruppe, stellt Überlegungen an, den sanierungsbedürftigen Bau abzureißen. Auch Ingo Trömer vom Planungsreferat bestätigte, dass man erste Gespräche mit der Bayerischen Hausbau geführt habe. Ein Neubau wird geprüft - und die Denkmalbehörde hat nichts dagegen.

"Es ist ein stinknormales Scheibenhochhaus mit einer charakteristischen, netzartigen Fassade", so Pfeil, "bloß halt ein bisserl größer". Und: Auch in der damaligen Zeit "kein bisschen innovativ". Laut Denkmalamt hat das Gebäude also keine architektonische Vorbildwirkung für München und auch sonst keine gesellschaftliche Bedeutung mit einer besonderen Aussage.

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Ein Beitrag von

Gabriela Beck

Als ausgebildete Architektin (ETH Zürich & TU München) schreibe ich seit 2000 über Architektur, Städtebau und Design. Als Journalistin interessiere ich mich insbesondere für Hotelbau, die Infrastruktur von Megacities und wie gebaute Umwelt die Gesellschaft beeinflusst.

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