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Das Museum Brandhorst: die technische Seite

Privatdozent Dr. Andreas Burmester | Direktor Doerner Institut / Bayerische Staatsgemäldesammlungen Privatdozent Dr. Andreas Burmester | Direktor Doerner Institut / Bayerische Staatsgemäldesammlungen
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Andreas Burmester ist Direktor des Münchner Doerner Institutes, das sich - als Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen - auch mit Fragen der Erhaltung von Kulturgut und mit vorbeugenden und baulichen Maßnahmen befaßt. Durch seine Lehrtätigkeit als Privatdozent an der Technischen Universität München und seine Beratertätigkeit für viele Museen Europas mit allen technischen Belangen des Museums vertraut, hat Andreas Burmester die Planungs- und Ausführungsphase des Museums Brandhorst maßgeblich geprägt.


Wo war für Sie der geistige Ausgangspunkt für Ihre Überlegungen zum Museum Brandhorst?


Bei den Münchner Pinakotheken und all dem, was wir heute über Präventive Konservierung wissen. Alle drei Pinakotheken waren für ihre Zeit architektonische und museumstechnische Meilensteine. Ebenso wegweisend sollte auch das Museum Brandhorst werden, dessen äußere und innere Gestalt sich aus funktionalen Notwendigkeiten entwickelte. Ebenso war mir klar, dass nur durch eine gesamtheitliche Sicht allen Belangen der Präsentation, des Lichtschutzes, des Raumklimas, der Sicherheit und der Logistik Rechnung getragen werden kann.

Vorbeugende, präventive Maßnahmen zum Schutz der wertvollen Exponate sind oft unsichtbar. Worin äußern sich diese Maßnahmen?


Der über 97 Meter lange Baukörper, der 16 Meter unter die Erde reichende südliche Teil, der 23 Meter hohe Kopfbau, die wenigen sichtbaren Fenster und die aus Keramikstäben geformte Fassade sind nur eine Seite. Dahinter - und weitgehend versteckt - verbirgt sich eine komplexe Technik, die das Gebäude mit Licht und Klima versorgt, Brandschutz und Sicherheit bietet sowie den logistischen Anforderungen des Museumsalltags gewachsen ist.

Im Hinblick auf das Licht, welches Konzept verfolgten die Lichtplaner Arup Lighting, die Architekten Sauerbruch Hutton und Sie?


Wie in den Pinakotheken bestand auch im Museum Brandhorst der Wunsch, so viel Tageslicht wie möglich zur Beleuchtung der Galerieräume zu nutzen. Natürliches Licht ist lebendig, ist Farbe und daher unübertroffen. Alle Galerieräume erhalten homogenes Licht auf Wänden wie Böden, die Raumecken sind deutlich erfahrbar. Geeignete Verglasungen verhindern den Einfall direkten Sonnenlichts und filtern solare Wärmestrahlung sowie schädigende ultraviolette Strahlung heraus. Im Dachzwischenraum erlauben motorgesteuerte Lamellen die Dimmung des diffusen Tageslichts wie auch eine weitgehende Verdunkelung der Galerie außerhalb der Öffnungszeiten. Unter den Lamellen montierte Leuchten mischen bei nicht ausreichenden Lichtverhältnissen Kunstlicht hinzu.

Dies hört sich sehr technisch an. Wie empfindet dies der Besucher?


Alles dies ist für den Besucher zwar spürbar, aber unsichtbar, da im Obergeschoss mit halbtransparenten Kunststofffolien bespannte Deckenelemente eine Sicht ins Zwischendach verhindern. Das Erdgeschoß dagegen greift das Motiv des hohen Seitenlichts in Form eines durchlaufenden Fensterbandes auf. Blendeffekte werden durch eingehängte Deckenelemente verhindert, die das Licht diffus verteilen. Der Besucher kann einen parabolartigen Deckenspiegel erahnen, der sein Licht über an der Außenfassade befestigte Lichtlenkelemente erhält. So lassen sich der diffuse Anteil der Solarstrahlung besser nutzen und Ressourcen sparen.

Der unter Bodenniveau liegende, imposante Patio wie auch die Räume ohne Tageslicht waren sicherlich eine zusätzliche Herausforderung?


Weniger Herausforderung als Chance, bieten sie doch unterschiedliche Präsentationsmöglichkeiten, Lichtschutz, Dunkelheit. Auch wenn der Patio mit Tageslicht versorgt wird, das von oben über sieben Meter in die Tiefe fällt, bekennen sich die sechs dort zu findenden Kabinette wie auch der Multimediaraum zu ihrer unterirdischen Lage: Alle sind einzig mit dimmbarem Kunstlicht ausgestattet, ideale Bedingungen für lichtempfindliche Kunst und für Kunst, die Dunkelheit braucht.

Neben dem Lichtschutz richteten Sie in dem langen Planungsprozess ein besonderes Augenmerk auf klimatische Aspekte?


In der Präventiven Konservierung wissen wir, dass die Einhaltung enger Klimavorgaben eine Garantie für den langfristigen Erhalt der ausgestellten, wertvollen Kunstwerke ist. Das Gebäude wurde deshalb bauphysikalisch so stabil wie möglich ausgeführt. Die Klimawerte bewegen sich bei einer relativen Feuchte von 50 plus minus 2 Prozent und einer Raumtemperatur von 20 plus minus 1 Grad Celsius, zeigen also einen außerordentlich stabilen Verlauf.

In der Presse ist manchmal vom „Ökomuseum" die Rede, worauf bezieht sich dies genau?


Das vom Ingenieurbüro Ottitsch München in enger Zusammenarbeit mit Sauerbruch Hutton und mir entwickelte innovative Klimatisierungskonzept verfolgt das Ziel, die Versorgung mit Wärme oder den Bedarf an Kühlung den Wänden und dem Boden zu überlassen. Alle Außenwände, die meisten Innenwände sowie auch die Böden sind deshalb mit einer Bauteilaktivierung versehen. Dies stellt für den Museumsbau bislang - bis auf wenige Ausnahmen wie das Kunsthaus Bregenz oder das Museum der bildenden Künste in Leipzig - ein Novum dar. Ein in besagte Bauteile eingebautes Röhrensystem führt Wasser, das sowohl als Wärmequelle wie auch als Kühlmedium dient. Simulationen zeigen, dass sich die Oberflächentemperaturen bei einer Wärmelast von zwanzig Besuchern pro einhundert Quadratmeter im Bereich zwischen 18,5 und 20,5 Grad Celsius bewegen werden. Das thermisch träge Verhalten der Wandmasse ist konservatorisch günstig, da plötzliche Klimaschwankungen ausgeschlossen sind.

Doch was ist mit Nachhaltigkeit, Energiesparen und Ökologie? Die Einhaltung derart enger Klimawerte müsste eigentlich einen hohen energetischen Verbrauch und damit hohe Folgekosten provozieren.


Auch bei der Energieversorgung geht das Museum Brandhorst neue Wege: Die benachbarte Pinakothek der Moderne kühlt ihre riesigen Klimaanlagen mit Grundwasser und speist das erwärmte Kühlwasser wieder in das Grundwasser ein. Heute werden im Grundwasser des Stadtteils Maxvorstadt Temperaturen von bis zu 23 Grad Celsius gemessen - mit über die Jahre stetig steigender Tendenz. Da hohe Grundwassertemperaturen dauerhaft das ökologische System schädigen und zudem ein ungenutztes Energiepotenzial darstellen, entzieht das Museum Brandhorst dem Kühlwasser der Pinakothek der Moderne mit Wärmetauschern Energie und nutzt diese zum Vorwärmen der notwendigen Frischluft - Luft zum Atmen - und zum Betrieb von Wärmepumpen. Dieses Konzept senkt nicht nur die Temperatur des Grundwassers, sondern macht das Haus weitgehend unabhängig von der städtischen Fernwärmeversorgung, einzig im Notfall würde hiervon Gebrauch gemacht. Durch die Wärmerückgewinnung spart das Museum Brandhorst gegenüber einem konventionell klimatisierten Gebäude rund 26 Prozent der elektrischen und bis zu 50 Prozent der thermischen Energie. In summa: 356 Tonnen weniger CO2-Ausstoß pro Jahr!

Interessanterweise räumten Sie vorher der Luftfeuchte Priorität vor der Temperatur ein. Wie steht es damit?


Die Regelung der Luftfeuchte - und damit auch der Temperatur in Spitzenlasten - ist sieben Klimaanlagen überantwortet, die in einer Technikspange untergebracht sind. Diese erstreckt sich über zwei Untergeschosse des Museums von der Südseite bis zum nördlichen Ende des Kopfbaus. Ebenso wie in der Pinakothek der Moderne wurde eine Quelllüftung gewählt, die die Luft aus Bodengittern entlang der Wände in den Raum einspeist. Dies geschieht ganz sanft, ohne Zugerscheinungen und mit niedrigem Impuls. Zwischenräume zwischen den Staubdeckenelementen erlauben es der sich langsam erwärmenden und aufsteigenden Raumluft, in den Dachraum zu gelangen, wo sie schließlich abgesaugt wird. Simulationen ergaben bei zwanzig Besuchern pro einhundert Quadratmeter eine homogene Verteilung der relativen Feuchte bei konstanten Werten zwischen 48 und 51 Prozent.

Im konventionellen Museumsbau sorgt die impulsreiche Mischlüftung für eine Durchwirbelung der Raumluft. Warum wählten Sie die Quelllüftung?


Die niedrige Luftströmungsgeschwindigkeit zwischen 0,04 und 0,26 Meter pro Sekunde verhindert - neben Zugerscheinungen und lästigen Luftgeräuschen - eine elektrostatische Aufladung ungeschützter Oberflächen und damit eine rasche Verschmutzung der ausgestellten, in der Regel unverglasten Kunstwerke. Gegenüber konventionellen Klimaanlagen reduzierte Luftwechsel und variable Frischluftraten sparen zusätzlich Energie. Luftschadstoffe wie Feinstaub oder Ozon, die die Exponate irreversibel schädigen würden, werden durch sorgsame Filterung aus der Luft entfernt. Das im Museum Brandhorst realisierte Klimatisierungskonzept ist im Hinblick auf die Errichtungskosten rund 35 Prozent und in Bezug auf die laufenden Kosten 43 Prozent günstiger als eine Vollklimaanlage in vergleichbaren Bauten.

Könnten Sie uns noch einige Worte zum Thema Sicherheit sagen, ein Aspekt, der ja nach den schweren Raubüberfällen z. B. in Zürich oder Oslo, aber auch nach dem Brand im holländischen Amersfort mehr Gewicht hat als früher?

In und hinter den Wänden, Decken und Türverkleidungen findet sich eine Vielzahl sicherheitsrelevanter Einrichtungen, die die gesetzlichen Auflagen des Brand- und Diebstahlschutzes erfüllen. Einbruchhemmende Gläser, eine überwachte Außenfassade und ein ausgeklügeltes Zutrittskontrollsystem ergänzen ein komplexes Sicherheitskonzept.

Die meisten Besucher meinen, mit guter Kunst, einem günstigen Café und einem Museumsshop sei ein Museum bereits fertig eingerichtet. Warum sind die logistischen Fragen und die Erschließung eines Museums so wichtig?


Die eingeschränkte Wahrnehmung begegnet mir häufig in Planungsprozessen mit Architekten, Planern, Bauämtern und Behörden, die selten je hinter die Kulissen von Museen geblickt haben. Die Münchner Pinakotheken sind mit weit über einer Million Besuchern und über 30 Ausstellungen pro Jahr große Dienstleistungsunternehmen mit notorisch knappen Ressourcen. Hiermit meine ich nicht Kunstschätze und Wissen, sondern frei verfügbare Finanzmittel und Personal. Knappe Ressourcen verlangen eine stimmige Logistik. Dazu gehören auch leicht zu wartende technische Einrichtungen: So sind im Museum Brandhorst beispielsweise die Verschattungs- und Verdunkelungslamellen, die Kunstlichtleuchten oder Komponenten der Bauteilaktivierung alle über eine Gitterrostebene im Zwischendach des Obergeschosses leicht zugänglich. Zwei Personenaufzüge, Toiletten auf jedem Stockwerk sowie Putzräume kommen sowohl den Bedürfnissen der Besucher wie auch den Notwendigkeiten täglicher Pflegearbeiten entgegen. Und für unseren täglichen Betrieb, den Ausstellungsauf- wie -abbau besonders wichtig: Neben dem großen, sechs Meter tiefen Lastenaufzug erlaubt ein bedarfsweise einsetzbarer Bilderlift, Gemälde mit bis zu zwölf Meter Länge vom Untergeschoss bis in das obere Galeriegeschoss zu bewegen - eine weltweit einzigartige Konstruktion.

In der modernen Kunst spielen Medienarbeiten eine wichtige Rolle, für das Museum Brandhorst wurden hierfür eigens Multimediabereiche konzipiert. Was mussten Sie hierbei beachten?


Das Museum Brandhorst hat im Gegensatz zur Pinakothek der Moderne einen eigenen Bereich, in dem Neue Medien wie z. B. Videoarbeiten gezeigt werden können. Wand-, Decken- und Bodenaufbau sind so konzipiert, dass sie aufwendige Verkabelungen und das Abhängen von Beamern ermöglichen. Mit Akustikputzen und schallabsorbierenden Wandverkleidungen im Multimedia- und im Videoraum besteht im Museum Brandhorst zudem eine deutliche akustische Trennung zu anderen Ausstellungsbereichen.

Schallschutz scheint auch bei der Fassade eine Rolle zu spielen?


Die Fassade besteht nicht zufällig aus 36.185 verschiedenfarbigen Keramikstäben, die vor horizontal gefalzte, straßenseitig gelochte, farbige Bleche gesetzt sind. Sie hat neben einer rein ästhetischen Funktion vor allem die Aufgabe, als schallschluckendes Element zu wirken. Hierdurch verringert sich der Verkehrslärm auf der Türkenstraße wie auch der Theresienstraße spürbar und trägt so zur Lärmberuhigung des Viertels bei.

Wenn wir unser Gespräch noch einmal Revue passieren lassen, so erscheint das Museum Brandhorst wie ein hochtechnisiertes Haus, ein Vorstellung, die stillem Genuß und entspannenden Stunden im Museum konträr läuft.


Die Technik im Museum Brandhorst ist weitgehend unsichtbar. Während in anderen Museen die Wände mit Feuerlöschern, Lichtschaltern, Telefonen, Kameras, Lautsprechern, Kabeln, Alarmknöpfen förmlich gepflastert sind, wurden all diese technischen Komponenten im Museum Brandhorst versteckt. In fast jedem Saal finden sich über dreißig unterschiedliche technische Funktionen, von denen einzig die Lüftungsgitter, die Fluchtwegbeschilderung, winzige Licht- und Klimasensoren sowie Überwachungskameras in der Staubdecke sichtbar sind. Einzig die mit der Bewegung der Lichtlamellen und Jalousien verbundenen Geräusche sind darüber hinaus wahrnehmbar.

Was ist Ihr Fazit nach sieben Jahren intensiver Auseinandersetzung und Zusammenarbeit mit dem Stifter Udo Brandhorst, mit den Architekten Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton, mit den Staatlichen Baubehörden, mit Planern, Firmen und Ihren eigenen Kollegen?


Die Entstehung des Museums Brandhorst war ein spannender, für alle Beteiligten lehrreicher Prozeß. Hierbei kam mir die Erfahrung, die ich in den letzten Jahrzehnten in anderen Museen sammeln durfte, sehr zugute. Die Kraft, bis zum Schluß innovative Kompromisse zu finden, an denen der Nutzer - das Museum, also meine Kollegen und ich - eng beteiligt war, hat bis zum Schluss getragen. Diese leise Korrektur der Bayerischen Bauordnung, nach der der Nutzer in der Ausführungsphase nicht zu beteiligen ist, war für alle ein Gewinn. Die geschickt verborgene, gleichwohl bahnbrechende Technik des Museums Brandhorst steht dabei für Innovation und ökologische Verträglichkeit. Sie bietet den empfindlichen Exponaten der Sammlung Brandhorst ein konservatorisch optimales Umfeld. Form und Funktion sind in gelungenem Gleichgewicht. Doch wie nachhaltig die gefundenen Lösungen sind, wird erst der tägliche Betrieb zeigen: Dieser ha mit der Eröffnung des Museums Brandhorst am 18.05.2009 begonnen. 32.000 Besucher in der Eröffnungswoche waren ein erster, erfolgreicher Belastungstest.

Daten


Ausstellungsfläche
ca. 3.200m²
Bruttogeschoßfläche ca. 12.000m²
Bruttorauminhalt ca. 68.000m²
Gesamtbaukosten brutto (inkl. aller Baunebenkosten) 48.150.000€

Wettbewerb
Dezember 2002
Grundsteinlegung Oktober 2005
Richtfest Oktober 2 06
Übergabe November 2008
Eröffnung Mai 2009

Bauherr
Freistaat Bayern, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Projektleitung Staatliches Bauamt München 1
Nutzer Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
Museumstechnisches Gesamtkonzept Doerner Institut, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Müchen
Architekten Sauerbruch Hutton, Berlin
Tragwerk Ingenieurbüro Fink, Berlin
Prüfstatik Ingenieurbüro Dr. Linse, München
Sicherheitskonzept Zentrum für Neue Ingenieur- und Software Technologie, Grünwald
Elektro-/ Nachrichten-/ Sicherheitstechnik Zibell, Willner und Partner, Berlin

Lichtplanung
Arup Lighting, London, Berlin

Heizungs-/ Lüftungs-/ Sanitärtechnik
Ingenieurbüro Ottitsch, München
Küchentechnik Ingenieurbüro Schmid + Partner, Erlangen
Außenanlagen Adelheid Gräfin Schönborn, München
Brandschutzgutachten HHP, Berlin
Bauphysik Müller-BBM, Berlin
Akustik Akustik-Ingenieurbüro Moll, Berlin
Altlastenuntersuchung Obermeyer Planen + Beraten, München
Baugrundsanierung IGG-Ingenieurgesellschaft Grundbau, Augsburg
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination Ingenieurgesellschaft Burgert, München

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