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So klappt der Umstieg in die digitale Welt!

Photo by Clay Banks on Unsplash Photo by Clay Banks on Unsplash

Online-Banking einfach gemacht: So klappt der Umstieg in die digitale Welt!

„Ich zahle mit Karte!“, dieser Satz fällt an Kassen, aber auch im Restaurant immer häufiger. Digitales Bezahlen steht hoch im Kurs, aber wie sieht es eigentlich mit dem Thema Online Banking aus? Auch wenn die Angebote ständig komplexer werden, haben noch immer einige Verbraucher Angst davor, sich diesem Thema zu stellen.

Zu viele Horrorgeschichten bezüglich der Sicherheit dubioser Hersteller und Händler haben sich in den Köpfen verankert. Dabei könnten die aktuellen Sicherheitskonzepte kaum besser sein. Wer heute mit dem Smartphone oder am Computer auf sein Konto zugreift, wird in doppelter Hinsicht geschützt.

Warum überhaupt auf Online Banking umsteigen?

Wenn es um das Thema Zukunftstrends geht, zeichnet sich auch auf finanzieller Ebene klar die Bedeutung vom virtuellen Banking ab. Kaum jemand füllt heute noch eine Papierüberweisung aus, um Geld von A nach B zu transferieren. Bankgeschäfte lassen sich ganz bequem von Zuhause aus erledigen, lediglich das Abheben von Bargeld funktioniert am heimischen Schreibtisch nicht.

Doch ob die Einrichtung von Daueraufträgen, das Ausführen von Überweisungen oder die Rückbuchung einer unerlaubten Lastschrift – Online Banking ermöglicht den permanenten Zugriff auf die eigenen Finanzen. Und das bringt diverse Vorteile mit sich:

  • keine Anfahrtswege mehr zur Bankfiliale

  • immer einen Überblick über aktuelle Belastungen

  • Echtzeit-Überweisungen werden innerhalb von Sekunden beim Empfänger verbucht

  • Einrichtung und Bearbeitung von Daueraufträgen können in wenigen Minuten vorgenommen werden

  • die lokale Verfügbarkeit von Service-Terminals hat keine Relevanz mehr

Und die Angst vor Online-Banking? Überflüssig, meinen Finanzexperten, denn modernes Online Banking ist sehr sicher und lässt sich zusätzlich modifizieren. Je aufmerksamer und aufgeklärter der Verbraucher ist, desto geringer sind die Gefahren, dass bei Bankgeschäften im Internet einmal etwas schiefgeht. Letztlich droht bei einem Besuch in der Bankfiliale vor Ort auch immer ein gewisses Risiko, beraubt zu werden.

Dank TAN-Verfahren mehr Sicherheit im Online Banking

Jede Transaktion, die vom eigenen Konto über den Zugang zum Online Banking ausgeführt wird, braucht eine gesonderte Bestätigung. Selbst wenn eine unbefugte Person Zugriff zum Banking erlangen würde, könnte sie damit also noch keine Überweisung ausführen. Das Sicherheitssystem nennt sich TAN-Verfahren und kann auf verschiedene Weise genutzt werden.

Einige Banken verwenden hierfür TAN-Generatoren, die mit der eigenen Bankkarte genutzt werden können. Das Gerät gibt dann eine mehrstellige Nummer aus, die zur Bestätigung der Transaktion eingegeben werden muss. Erst danach wird die Überweisung oder die Anweisung an die Bank wirklich getätigt.

Es gibt andere Banken, die heute noch mit TAN-Listen arbeiten. Diese werden per Post versandt und gelangen so zum Bankkunden. Für jede Transaktion, die mit dem Konto ausgeführt wird, muss eine Nummer der TAN-Liste eingegeben werden. Erst danach wird die Überweisung wirklich ausgeführt. Noch einfacher funktioniert das Prinzip per Push-TAN. Hierbei wird eine zusätzliche App fürs Smartphone benötigt, die mit einem gesonderten Passwort geschützt ist. Um eine Überweisung auszuführen, muss der Bankkunde die zweite App öffnen, dort die TAN-Nummer empfangen und den Auftrag bestätigen.

Der Umstieg ist nicht schwer und auch für Einsteiger leicht möglich

Die erste Hürde ins sichere Online Banking ist der Umstieg und davor haben viele Bürger Angst. Dabei zeigt eine Statistik des deutschen Bankenverbands, dass die Zahl der Nutzer schon seit 2018 zunimmt. Seither sind mehrere Jahre vergangen und die Sicherheitslücken und Einstiegstore für Hacker sind deutlich geringer geworden.

Wer heute sein Konto digital nutzen möchte, braucht dafür in der Regel nicht einmal zur Bankfiliale fahren, sondern kann sich direkt online freischalten lassen. Das größte Sicherheitsrisiko beim Online Banking ist der Mensch selbst, denn bis heute gehört die Zahlenfolge 12345 zu den am häufigsten genutzten Passworten der Welt!

Sobald die Zugangsdaten einmal festgelegt wurden, kann der Kontoinhaber per App oder über die Website der Bank direkt auf sein Konto zugreifen. Dort sieht man sämtliche Umsätze und hat die Möglichkeit, übliche Bankgeschäfte wie Überweisungen, Einrichtung von Daueraufträgen oder Rückbuchungen von Lastschriften zu tätigen.

Die größten Risiken beim Online Banking können umgangen werden

Insgesamt erhalten die Verbraucherzentralen nur wenige Beschwerden bezüglich Schadensfällen durch Online Banking. Betrugsversuche lassen sich zwar nie gänzlich ausschließen, doch mit ein wenig Aufmerksamkeit können Verbraucher sich selbst besser schützen. Das größte Risiko sind sogenannte Phishing-E-Mails, die täuschend echt aussehen und dem Empfänger suggerieren, dass sie direkt von der Hausbank stammen. Solche E-Mails enthalten dann einen Link, über den sich der Verbraucher bei seinem Bankkonto anmelden soll. Die Betrüger spähen die Daten darüber aus und können sich Zugang zum Konto verschaffen.

Jeder Nutzer des Online Bankings muss daher darauf achten, dass immer die korrekte Adresszeile der Bank im Browser eingegeben wurde. Niemals Links folgen, sondern immer nur die als Lesezeichen gespeicherte Adresse aufrufen und darüber mit dem Login beginnen. Ein Sicherheitsmerkmal ist der Beginn der URL, welcher bei jeder seriösen Bank „https“ lautet und nicht „http“. Das „s“ am Ende steht für die Verschlüsselung der Leitung, die bei Bankgeschäften Standard ist. Wenn diese nicht vorhanden ist, das “s” am Ende also fehlt, können dritte Personen Einblick in die eingegebenen Daten erlangen.

Moderne Smartphones erweitern die Schutzmöglichkeiten

Viele Menschen nutzen Online Banking nicht nur per Computer, sondern auch direkt per App auf dem Smartphone. Das bringt einige Vorteile, denn zum einen kann das Handy selbst abgesichert werden und zum anderen ermöglichen viele Banken-Apps die biometrische Sicherung des Online Banking Zugangs.

Um sich einzuloggen, muss der Kontobesitzer dann erst seinen Fingerabdruck scannen oder einen Gesichts-Scan durchführen. Die Fälschungssicherheit ist hoch, denn zum einen ist das Handy selbst durch verschiedene Sicherheitsvorkehrungen gegen Fremdzugriffe geschützt, und zum anderen kann die Banking-App nicht ohne den entsprechenden Fingerabdruck oder ein alternativ vergebenes Passwort geöffnet werden.

Sollte es dennoch einmal zu Zweifeln kommen, oder es ergeben sich ungewohnte Ereignisse beim Online Banking, stehen erfahrene Bankexperten per Telefon-Banking oder persönlich in der Filiale bereit, die sich um mögliche Lücken in der Datensicherheit kümmern.

Fazit: Online Banking ist sicherer als viele denken

Die Angst vor dem Unbekannten ist in fast allen Fällen überflüssig, vorausgesetzt der Verbraucher setzt einige wichtige Schutzmaßnahmen selbständig um. Zum Grundschutz gehört im Online Banking ein selbst festlegbares Passwort, das gemäß den Regeln für sichere Passwörter nicht zu einfach ausfallen darf. Auch das direkte Abmelden, nachdem alle Bankgeschäfte erledigt wurden, trägt zu mehr Sicherheit bei.

Durch das Setzen eines Tageslimits ist es außerdem möglich, unbefugte Zugriffe selbst im schlimmsten Fall auszubremsen, auch wenn dieser in der Praxis überaus selten eintritt. Limits können über den Zugang immer wieder verändert werden, wenn doch einmal eine größere Transaktion nötig wird. Es lohnt sich also wirklich, den Schritt in die digitale Welt zu wagen und sich für das Online Banking zu entscheiden.