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moosaik - Das verbindende Quartier

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Starnberger Bauausschuss gibt grünes Licht für die städtebauliche Initiative der Unternehmerfamilie Houdek, zusammen mit Nachbarn auf rund 30.000 Quadratmetern Grundfläche ein zukunftsfähiges Quartier für Arbeiten, Freizeit und Wohnen zu schaffen.

Auf Grundlage dieses Beschlusses soll in den kommenden Jahren zwischen Moos- und Petersburger Straße ein lebendiges Quartier entstehen: Ein qualitativ hochwertiges und architektonisch herausragendes Gebiet, das die Bereiche Arbeit, Wohnen, öffentliche Einrichtungen und Freizeit integriert und das Moos mit dem See verbindet.

Architekt Klaus Kehrbaum, der für die Umsetzung der Vision in ein städtebauliches Konzept verantwortlich ist, erläuterte den Stadträtinnen und Stadträten die Ansprüche und Leitlinien von moosaik – das verbindende Quartier mit anschaulichen Visualisierungen.

Durch Stellplätze im Souterrain entsteht die Möglichkeit, die Oberfläche autofrei zu halten und somit Raum für Plätze und Gassen zu gewinnen. Auch die Dächer werden als Teil der Gesamtarchitektur "erlebbar" mit einem freien Blick in die Weite. In den Gebäuden selbst soll neben bezahlbaren Wohnungen und attraktiven Arbeitsflächen auch Platz für Gastronomie und öffentliche Einrichtungen wie Kindertagesstätten sein – ab dem dritten Stockwerk mit freier Sicht auf den See.

Handwerk und Hightech verbinden

Durch die Eigentümerstruktur und das Ansinnen der Partner, die Immobilien im Bestand zu halten, gehe es allen Beteiligten darum, ein wirklich nachhaltiges und qualitativ hochwertiges Quartier zu schaffen. So werde es möglich, einen Nutzungsmix zu realisieren, innovative Architektur auf den Weg zu bringen, Handwerk und Hightech zu verbinden, auf Holz und Recyclingbeton zu setzen, viel Begegnungsräumen und Grünflächen zu schaffen und besonders ökologisch zu planen.

In der Interessengemeinschaft befinden sich neben Familie Houdek, der Scherbaum Gruppe und Schwarz Projektentwicklung auch die Familien Baasel, Hauser, Kirchmayr und Wimmer. Dass alle Grundstückseigentümer in dem Umgriff "an einem Strang ziehen", bezeichnete Christiane Falk (SPD) als große Chance für Starnberg. Auch Maximilian Ardelt (WPS) sprach ein ausdrückliches "Lob" an die Initiatoren Robert und Rudolf Houdek dafür aus, "dass man mehrere Interessenten zusammengebracht" habe. Iris Ziebart (FDP) bezeichnete es als "Glücksfall", dass die Fraktionen bei diesem Projekt so geschlossen zusammenhalten.

Bürgermeisterin Eva John zeigte sich von der Entschlossenheit des Stadtrats begeistert, und sicherte eine zügige Bearbeitung und Begleitung des Projektes durch die Stadtverwaltung zu. Schließlich gehe es bei dem Vorhaben darum, „zusammen etwas für die Stadt Starnberg zu erreichen", so die Bürgermeisterin.

© alle Visualisierungen: moosaik/Kehrbaum Architekten

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