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Rohbaustart für kupa

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Die Abbrucharbeiten sind beendet. Die Baugrubensicherung ist abgeschlossen. Der Aushub ist in vollem Gange. Jetzt geht es los: Der Rohbau für das im Großraum München viel beachtete Projekt kupa – Quartier Kuvertfabrik – Pasing startet.

Auf dem Gelände der historischen Kuvertfabrik im Münchner Stadtteil Pasing entstehen bis Ende 2021 fünf Neubauten mit rund 175 Eigentumswohnungen. Die 1906 errichtete Kuvertfabrik bleibt erhalten. In ihr sind moderne Büros, im zugehörigen Kesselhaus ist Gastronomie geplant. Verschiedene Sharing-Flächen sowie ein umfangreiches Mobilitätskonzept mit Autos, E-Fahrrädern und E-Scootern zum Ausleihen runden das zukunftsweisende Quartierskonzept ab. Entwickelt wurde es von Bauwerk. Für die markante Architektur mit dreieckigen Erkern und historischen Bezügen zeichnet das Büro Allmann Sattler Wappner Architekten verantwortlich.

Asymmetrische Erker erzeugen Spannung und besondere Ausblicke
Großformatige, raumhohe Fenster bestimmen das Erscheinungsbild der Wohngebäude. Je nach Ausrichtung reagieren die Fassaden auf ihre Umgebung. Asymmetrische, dreieckige Erker erzeugen zu den umgebenden Straßen eine skulpturale Wirkung. Für die Bewohner vergrößert sich dadurch der Wohnraum und der Ausblick wird erweitert. Zu den Innenbereichen des Quartiers hingegen tragen die Fassaden einen ruhigen, flächigen Charakter.

Vom Smart Apartment bis zur Familienwohnung werden die Eigentumswohnungen in Größen zwischen 40 bis 120 Quadratmetern angeboten. Fast alle Einheiten haben einen großzügigen Balkon oder eine Dachterrasse. Die Erdgeschosswohnungen verfügen über private Gärten, die um öffentliche Grünflächen und Spielbereiche ergänzt werden. Zudem entsteht auf dem Dach eines der Gebäude ein gemeinschaftlich nutzbarer Dachgarten. Sämtliche Außenflächen werden mit viel Grün und einer hohen Aufenthaltsqualität gestaltet. Die Promenade, die vom Quartier aus bis zum Shopping-Center Pasing Arcaden führt, ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Sharing-Angebote prägen Quartierskonzept
Ein Mobilitätskonzept bietet den Bewohnern der kupa einen vielfältigen Mix an Verkehrsmitteln: Neben Carsharing-Fahrzeugen stehen E-Bikes und Lastenfahrräder zur Verfügung. Zudem besitzt das Quartier eine eingeschossige Tiefgarage mit insgesamt etwa 210 Stellplätzen mit E-Mobility, davon etwa 143 für die Wohngebäude. Die geplante Verlängerung der U5 sowie die S-Bahn, Tram und Busse ermöglichen eine sehr gute öffentliche Anbindung.

Das Trendthema Sharing setzt sich in weiteren Servicebereichen fort, die über eine Quartiers-App ausgewählt und gebucht werden können. Dazu zählen eine großzügige Community-Küche für Feierlichkeiten oder Kochabende mit Freunden, eine Fahrradwerkstatt und ein intelligentes Paketbox-System. Der kupa Concierge wird zudem tagsüber Gäste empfangen und Ansprechpartner für die Bewohner sein.

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