Der kuratierte Community-Blog für Architektur und Lifestyle
15 Jahre
Twitter-Follower werden!
Facebook-Fan werden!
Uns auf Pinterest folgen!
RSS-Feed abonnieren!

Caravaggio virtuell

© Bayerische Staatsgemäldesammlungen / Foto: Margarita Platis © Bayerische Staatsgemäldesammlungen / Foto: Margarita Platis
Beitrag teilen:

Auf der Plattform Google Arts & Culture sind Ausstellungen auch über ihre Dauer hinaus und für alle erlebbar. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlung hat jetzt ein erstes Projekt online gestellt: Die viel beachtete Ausstellung „Utrecht, Caravaggio und Europa" in der Alten Pinakothek.

Während die einzigartige Zusammenstellung der Originale nur noch bis zum 21. Juli 2019 in München zu sehen ist, werden die zahlreichen internationalen Leihgaben der Ausstellung „Utrecht, Caravaggio und Europa" durch ihren umfangreichen Auftritt auf der internationalen Plattform Google Arts & Culture auch über den Ausstellungsort hinaus einem weltweiten Publikum zugänglich gemacht.

Insgesamt 55 Werke sind unter dem Shortlink g.co/pinacaravaggisti in zahlreiche eigens aufbereitete „Geschichten" eingebettet. Das Angebot ist mit mobilen Endgeräten zugleich über die kostenlose Google Arts & Culture-App einzusehen. Medienstationen in der „Europa-Lounge" der Alten Pinakothek machen die Inhalte für Besucherinnen und Besucher vor Ort verfügbar. Auch über die Ausstellungswebsite www.pinakothek.de/caravaggisti sind die Inhalte auf Google Arts & Culture erreichbar. Auf diese Weise können die bereitgestellten Inhalte sowohl zur Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuches wie auch zur Inspiration dienen.

Mehr als 30 interaktive und multimediale Erzähleinheiten bringen die ausgestellten Werke nahe, berichten über das Leben der Maler in Utrecht und Rom und bieten darüber hinaus einen Zugang zu weiteren spannenden Ausstellungsinhalten. Die gesamte Ausstellung wurde darüber hinaus mit 360°-Ansichten aufgenommen und kann über Google Arts & Culture mit einem Smartphone und beispielsweise einem Google Cardboard als VR-Rundgang besichtigt werden. Die User erwarten eigens erstellte multimediale Touren mit interaktiven Raumansichten, Audioguide, Musik- und Filmaufnahmen sowie Detailansichten der Kunstwerke.

Die unterschiedlichen Formate wurden vom Ausstellungsteam in Zusammenarbeit mit den Kulturkonsorten, dem Netzwerk für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Kommunikation im digitalen Raum, erarbeitet und sind in deutscher sowie englischer Sprache abrufbar. Hochauflösende Aufnahmen führen Besucher zu versteckten Details ausgewählter Exponate.

Neben der Alten Pinakothek und dem Centraal Museum in Utrecht unterstützen weitere 18 Partner das Projekt mit Exponaten aus ihren Sammlungen, darunter die National Gallery of Arts in Washington D.C., das Musée du Louvre in Paris, die National Gallery in London, das Metropolitan Museum of Art in New York und das Rijksmuseum in Amsterdam.

OPER, THEATER, TANZ UND MUSIK DIGITAL ERLEBEN

Auch das ausstellungsbegleitende Rahmenprogramm, das sich durch die Verschränkung unterschiedlicher künstlerischer Disziplinen wie Malerei, Musik, Theater und Oper auszeichnet, wird über Google Arts & Culture erfahrbar sein. Spektakuläre Filmaufnahmen und fesselnde Dokumentationen geben Einblicke in die künstlerische Arbeit der Bayerischen Staatsoper, der Hochschule für Musik und Theater München und Fokus Tanz. Ein besonderes Kunsterlebnis bietet die innovative Musik-Audioführung. Zu jedem Gemälde in der Ausstellung haben internationale Studierende der Hochschule für Musik und Theater München die emotionalen Inhalte der Bilder in Musik übersetzt. Vor Ort abrufbar über den Audioguide werden sie online in Auszügen aufgegriffen und erhalten mit „Making of"-Videos eine weitere Vertiefungsebene.

Sie mögen muenchenarchitektur.com? 14-tägig versendet die Redaktion handverlesene News.