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Neuer Quartiersplatz in Freiham

Quartiersplatz München Freiham Nord. © Störmer Murphy and Partners / Rosa-Alscher Gruppe Quartiersplatz München Freiham Nord. © Störmer Murphy and Partners / Rosa-Alscher Gruppe
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Im Sommer 2018 erwarb die Munich Future City West GmbH – ein Unternehmen der Rosa-Alscher Gruppe – die für das künftige Stadtteilzentrum von Freiham Nord vorgesehenen Baufelder mit insgesamt 90.000 m² Geschossfläche.

Nun steht der Sieger des Realisierungswettbewerbs für alle vier Baufelder fest: Das Hamburger Architekturbüro Störmer Murphy and Partners zusammen mit WES LandschaftsArchitektur fest. Bei der Freiflächengestaltung hatte sich der Entwurf von realgrün Landschaftsarchitekten durchgesetzt.

Die Jury begründete ihre einstimmige Entscheidung mit der großen Geste der geplanten dreiseitigen Arkaden am zentralen Platz, die mit einer überzeugenden Hochhausgestaltung einhergehe folgendermaßen:
"Dieses Hochhaus wird als imposanter Auftakt des neuen Stadtquartiers fungieren und seine starke Präsenz auf die Umgebung ausstrahlen. Seine Fassadendarstellung, aber auch die der anderen Gebäude am Platz, ist in ihrer Formgebung von gängigen Lösungen abgehoben und Ausdruck einer stringenten Haltung der federführenden Architekten zum Projekt. Besonders faszinierend erscheint das harmonische Nebeneinander an linearen Gebäudestrukturen und den eleganten Arkaden-Bögen, deren Wölbungen in den Fensterflächen des Hochhauses aufgegriffen werden und dem Gebäude eine hoch ästhetische, zugleich spielerisch leicht wirkende Ausdruckskraft verleihen. Der Entwurf besticht aber auch mit seiner Präzision und den vielen Details. Dabei wird die Eigenständigkeit der Arkaden und der Fassaden des Turmgebäudes betont. Die markanten Arkadengänge des Entwurfs rund um den Quartiersplatz werden dem Einzelhandel einmal Raum und Flexibilität geben."

Zweitägiger Auswahlprozess

Der Auslobung richtete sich an 12 renommierte und international bekannte Architekturbüros, deren Arbeiten einer Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern vorgestellt wurden. Dieser gehörten unter anderem die Münchner Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk und Unternehmenschef Alexander Rosa-Alscher sowie zahlreiche Stadtplaner, Architekten und Kommunalpolitiker an. Bei der Beurteilung der vorgelegten Planunterlagen und Modelle wurde Aspekte wie architektonische Hochwertigkeit, Funktionalität, das Thema Arkaden als visuelles Zeichen, die Qualität des öffentlichen Raumes sowie des verdichteten Wohnungsbaus und weitere Schlüsselkriterien diskutiert. Der Sieger für alle vier Baufelder wurde mit einem Stimmenverhältnis von 15:0 gewählt.

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