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Fassade aus dem 3D-Drucker

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Im Zuge des größten Umbaus in der Geschichte des Deutschen Museums wird 2020 der Haupteingang des Hauses auf die Seite der Corneliusbrücke verlegt. Die Verantwortlichen wünschen sich eine innovative Fassade aus dem 3D-Drucker. 

Die Generalsanierung des Deutschen Museums läuft auf Hochtouren. Im Oktober 2020 wird der erste Abschnitt fertig und mit 19 neuen Dauerausstellungen auf der Museumsinsel eröffnen. Weil die Großbaustelle dann auf die andere Seite des Gebäudes umzieht, wird zum ersten Mal seit 1925 der Eingang des Museums verlegt. Die Besucher sollen dann bis zum Abschluss der Modernisierung über die Corneliusbrücke in die neuen und erneuerten Ausstellungen gelangen.

Für den Interimseingang hat das Team von 3F einen Entwurf vorgelegt, der sich konzeptionell mit seinen welligen Formen auf die Struktur von Wasseroberflächen bezieht. Bei den Fassadenelementen aus dem 3D-Drucker sorgen Zellen im Inneren für die Stabilität und schaffen gleichzeitig luftgefüllte Hohlräume für eine optimale Dämmung. Wölbungen spenden im Sommer Schatten. Außerdem ist es möglich dünne Lüftungskanäle zu integrieren, die die Luft in den Kunststoffbauteilen für eine optimale natürliche Belüftung zirkulieren lassen. Das macht teure Sensoren, Steuerungsprogramme und Motoren für die Verschattung überflüssig.

Derzeit wird das 90 Jahre alte Gebäude entkernt und fit gemacht für eine neue Haustechnik samt IT-Infrastruktur und nicht zuletzt auch für ein neues Dachterrassen-Restaurant.

Fotos: Architekten Schmidt-Schicketanz und Partner GmbH/3F Studio, Visualisierung: nuur.nu

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