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Kunst in der Blumenstraße

Kunst in der Blumenstraße
18. März 2015

Bis zum Beginn der geplanten Sanierung des ehemaligen „Cafés am Hochhaus" wird in den Räumen im Erdgeschoss Kunst präsentiert.

Die GEWOFAG bringt die Räume des ehemaligen „Cafés am Hochhaus" in der Blumenstraße 29 im zweiten Quartal 2015 baulich und technisch auf den neuesten Stand. Bis zum Start der Maßnahmen werden die Räume von der GEWOFAG und dem Kommunalreferat der Landeshauptstadt München für eine kulturelle Zwischennutzung zur Verfügung gestellt.

Die Münchner Künstlerin Christine Tanqueray realisiert hier ab 27. März „Sanzelize", kuratiert wird die Aktion vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Tanqueray verbindet Installation, Performance, Literatur und Theater zu vielschichtigen Inszenierungen.

Ermöglicht wird die Zwischennutzung durch die Initiative des Kommunalreferats, das Eigentümer des Gebäudes ist:
„Eines der dringendsten Themen der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen in München ist der Raum. Bezahlbarer, angemessener Raum zum Arbeiten oder zur Präsentation ist in unserer dicht besiedelten Stadt schlichtweg Mangelware", erläutert Kommunalreferent Axel Markwardt. „Hier kommt das Kommunalreferat ins Spiel: Als Immobilien- und Betriebsreferat der Stadt unterstützen wir die kulturelle Zwischennutzung von Räumen, die wie hier an der Blumenstraße wegen der anstehenden Sanierung temporär zur Verfügung stehen, nach Kräften. Dass eine solche Nutzung sogar das umliegende Stadtviertel künstlerisch aufwerten kann, beweist die Installation von Christine Tanqueray auf eindrucksvolle Weise!"

„Kultur und Kunst gehören wesentlich zur urbanen Lebensqualität. Daher sind wir froh, dass uns das Kommunalreferat und die GEWOFAG immer wieder helfen, Freiräume in der Stadt zu finden. Ob auf Dauer oder auf Zeit, in bester Lage oder an überraschenden Orten – Kreative sorgen für 'Aha-Erlebnisse'. So wird es auch bei 'Sanzelize' sein", fügt Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers an.

Im Anschluss an die Zwischennutzung erneuert die GEWOFAG die technischen Anlagen der Gewerbefläche des ehemaligen Cafés und schließt damit die Sanierung des Gebäudes ab. Das Wohnungsunternehmen sorgt gleichzeitig dafür, dass der Aufzug des Hauptgebäudes für alle Mieterinnen und Mieter barrierefrei zugänglich wird. Das Haupthaus und alle weiteren Gewerbeflächen im Erdgeschoss wurden bereits umfassend saniert. Nach dem Umbau steht der Raum wieder als Gewerbefläche zur Verfügung. Mögliche Nutzungsvarianten werden aktuell in Absprache mit dem Kommunalreferat geprüft.

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