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Material-Spender gesucht!

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22. Mai 2013

Notre Dame sur l'Isar
Vom 14. bis zum 23. Juni werden verschiedene Kunst- und Kulturprojekte rund um St. Maximilian umgesetzt: Ein Abschnitt auf der Wittelsbacherstraße wird an den Wochenenden 14./15. und 21./22. Juni für den Autoverkehr gesperrt und als Fußgänger-Flaniermeile geöffnet. Angestoßen und finanziert ist das Projekt mit dem Namen Notre Dame sur l'Isar von den urbanauten zusammen mit der Erzdiözese München und Freising.

Eine künstlerische Intervention
Studierende der Klassen Prof. Maria Auböck und Prof. Res Ingold von der Akademie der Bildenden Künste haben Konzepte für die temporäre Gestaltung des öffentlichen Raums (Vorplatz, Straße, Isarufer) rund um St. Maximilan entwickelt. Am 22. Mai wurden die insgesamt 11 Entwürfe vorgestellt und auf Wirkung, Finanzierung und Umsetzbarkeit überprüft. Benjamin David, Anja Junghans und Benjamin Lange von den urbanauten, Elisabeth Lutz, Jan Knoll und Karnik Gregorian vom Erzbischöflichen Ordinariat München und Freising sowie Ulrich Illing vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München diskutierten bis in den Abend. Auch Alexander Miklosy (Vorsitzender) und Wolfgang Garella vom Bezirksausschuss 2 waren anwesend und als "Special Guest" Christoph Katzler von Numen/For Use aus Wien. Welcher der Entwürfe am Ende umgesetzt werden wird, steht jedoch noch nicht fest. Womöglich wird eine Kombination der verschiedenen Projekte verwirklicht.

Material und Know-how gesucht
Als neue Kulturpartner von muenchenarchitektur.com möchten wir die urbanauten bei diesem Projekt unterstützen und suchen daher Architekten, Firmen oder Interessierte, die sich bei der Umsetzung dieser Kunst-Aktion in Form von Materialspenden oder Know-how beteiligen möchten. Bis zum 14. Juni wird das künstlerische Konzept für Notre Dame sur l'Isar umgesetzt werden. Falls Sie sich für einen der Entwürfe begeistern und einen Beitrag zu dessen Umsetzung leisten möchten, bitten wir Sie Benjamin Lange von den urbanauten zu kontaktieren: benjamin_lange@hotmail.de.

Selbstverständlich erhalten Mitwirkende gebührende Gegenleistungen...

Hier eine Übersicht über die Projekte:

1) Spiegel und Leitsystem
Ein langer, rechteckiger Spiegel in den Bäumen verspannt, der die Isar auf Passanten und den vorbeifahrenden Bus projiziert. Zusätzlich Wege-Leitsystem aus gelben Farbtafeln in unterschiedlichen Formaten und großflächige, pfeilförmige „Fahneninstallation" an Kirchturm, die auf den Ort (St. Maximilian) aufmerksam macht.
MATERIAL: PLEXIGLAS, TRANSPARENTE PLATTENMATERIALIEN

2) Isar-Rauschen
Große Hörmuscheln aus geformten Stahl/Metall-Trichtern die den Verlauf der Isar von der Quelle bis zur Mündung akustisch dokumentieren.
MATERIAL: ISAR TONAUFNAHMEN

3) Zebrastreifen
Zebrastreifen, die den Aktionsraum markieren und darüber hinaus ihre Funktion verlieren und zum Kunst-Objekt werden durch die Weiterführungen in die Vertikale, z.B. die Fassade hinauf, über Rasen und Verkehrshindernisse usw.
MATERIAL: WEIßE (ODER MONOFARBIGE) STREIFEN FARBE/FLÄCHENMATERIAL FÜR TEER GEHWEGPLATTEN RASEN UND BÜSCHE

4) Glocke aus Eis
Eine ca. 70x40 cm große Glocke aus Eis, die durch ein Kreuzständer-Holzgestell gehalten, langsam schmilzt. Installation, die sich an unterschiedlichen Orten um die Kirche verwirklichen lässt und einen performativen Charakter hat.
MATERIAL: TIEFKÜHLRAUM FÜR GROßE EISVOLUMEN

5) Textile Intervention
Halbdurchsichtige Kunstfaser-Chiffon Vorhänge, die quer von der Kirche aus eine Verbindungslinie zwischen Kirchenvorplatz und Isar-Böschung schaffen.
MATERIAL: VORHANGSTOFF TRANSLUZENT TRANSPARENT

6) Atem-Performance
Zusammen mit dem Chor von St. Maximilian wurde eine Atem-Performance entwickelt, die zum Mitmachen aufruft und eine starke akustische Atmosphäre erzeugt. Die Performance lässt sich an verschiedenen Orten um und in St. Maximilian verwirklichen.
MATERIAL: LEUTE FÜR ATEMPERFORMANCE

7) Palettenwurzel
Eine sich schlängelnde Figur (teils Skulptur, teils Sitzgelegenheit) die den Raum zwischen Kirchenvorplatz und Isar-Böschung miteinander verbindet und zum Aufenthalt einlädt. Als Alternative zu den Europaletten ist eine Konstruktion aus Treibgut angedacht.
MATERIAL: BAUHOLZ PALETTEN (nicht unbedingt europaletten) HOLZKISTEN USW KEIN MÜLL

8) Geflutete Autos
Irritierend in den Raum gestellte oder regulär in Parklücken geparkte(s) Auto(s) die entweder komplett mit (Isar-) Wasser gefüllt werden sollen und langsam auslaufen. Alternative: durch Licht und Material wird das Wasser im beleuchteten Auto imitiert.
MATERIAL: k.A.

9) Where the Fuck is Wonderland?
Unterschiedliche „Spiele" werden hier rund um ein im Jahrmarkt-Stil entworfenen Schild positioniert. Darunter eine Brillen-Konstruktion, die einen „kitschigen" Blick auf die Isar wirft, ein Fahrrad mit dem eine Filmrolle angetrieben wird oder ein kleines Wasserrad, dass die Idylle einer Mühle als Assoziation hat.
MATERIAL: ISAR AUSBLICKE

10) Fenster zum Paradies
Installation aus einem erhöht auf einer Mauer von St. Maximilian stehenden Fensterrahmen, über den nur über einen erschwerten Weg in Form von unterschiedlich großen Kuben, ein Blick „ins Paradies" erhascht werden kann.
MATERIAL: k.A.

11) Drahtseil in die Isar
In Anlehnung an die ehemaligen Isar-Flöße, die eine Fährverbindung zwischen beiden Uferseiten geschafft haben, wird das Geräusch des Wassers über Drahtseile in einen Klangkasten am Ufer übertragen.
MATERIAL: k.A.

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