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OSRAM-Gelände Untergiesing

OSRAM Hauptverwaltungsgebäude, München | © wiki commons OSRAM Hauptverwaltungsgebäude, München | © wiki commons

Das Gelände des ehemaligen Hauptverwaltungssitzes an der Hellabrunner Straße soll zu einem Wohnstandort umstrukturiert werden.

Der Stadtrat hat in seiner Vollversammlung am 18. Dezember 2013 die Planungsziele, Eckdaten und Rahmenbedingungen hierzu beschlossen.

Die Firma OSRAM hat ihre neue Hauptverwaltung in der Parkstadt Schwabing bezogen. Voraussichtlich im Frühjahr 2014 wird der Standort Hellabrunner Straße in Untergiesing vollständig geräumt sein. OSRAM beabsichtigt in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt München die Umstrukturierung des ehemaligen Verwaltungsstandorts zu einem attraktiven Wohnquartier mit unmittelbarem Zugang zu den Isarauen. Als erster Schritt hierzu soll ein qualifizierter städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb durchgeführt werden, zum dem der Stadtrat nun die Planungsziele und Eckdaten beschlossen hat.

Besonderes Augenmerk wird bei der weiteren Bearbeitung auch auf die Belastungen des Standorts durch den Mittleren Ring sowie auf den Umgang mit dem denkmalgeschützten „OSRAM-Haus", einem typischen Verwaltungsgebäude der Nachkriegsmoderne, zu legen sein. Der Firma OSRAM wird daher empfohlen, vor dem nächsten Planungsschritt denkmalverträgliche Nutzungskonzepte zum Erhalt des Gebäudes zu prüfen. Als Planungsziele sind zirka 370 Wohneinheiten, in untergeordnetem Umfang wohnverträgliches Gewerbe wie Praxen oder Kanzleien, soziale Nutzungen wie Nachbarschaftstreffs und Kinderbetreuungseinrichtungen sowie private und öffentliche Freiflächen als Erholungsflächen für das neue Quartier sowie zur Verknüpfung mit den Isarauen vorgesehen.

Der Wettbewerb soll in enger Abstimmung zwischen Referat für Stadtplanung und Bauordnung und dem Grundeigentümer durchgeführt werden. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung unterstützt die Forderung des Bezirksausschusses nach einer erweiterten Bürgerbeteiligung. Die Bürgerinnen und Bürger werden noch vor Auslobung des Wettbewerbs die Gelegenheit bekommen, ihre Anregungen bei einer öffentlichen Veranstaltung einzubringen. (LH)