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Facelift für Ramersdorf

Für die Neuordnung des Ortskerns Ramersdorf als Teil des Sanierungsgebiets ,,Innsbrucker Ring/Baumkirchner Straße" ist ein Wettbewerbsverfahren durchgeführt worden. Die Ergebnisse der bereits 2011 durchgeführten öffentlichen Bürgerbeteiligung sowie die Beiträge der ,,Planungsgruppe Ortskern Ramersdorf" waren in die Auslobung eingeflossen, so dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Bestandteil der Aufgabenstellung waren. Nun hat das Preisgericht am 25. Oktober über den Realisierungswettbewerb zur Neuordnung des Ortskerns Ramersdorf entschieden.

Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Professor Franz Pesch bewertete in der Preisgerichtssitzung zehn Lösungsvorschläge und vergab einstimmig drei Preise:

1. Preis:
- Goergens + Miklautz Architekten, München, zusammen mit
- Landschaftsarchitektinnen Claudia Ruf und Svea Erdmann, München,
- Verkehrsplanung: Hr. Billiger, Stuttgart

2. Preis:
- Carsten Marz, Architekt und Stadtplaner, Machleidt GmbH, Berlin, zusammen mit
- AW Faust, sinai Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin,
- Verkehrsplanung: Dipl.-Ing. Bodo Fuhrmann

3. Preis:
- Mirjam Niemeyer, Architektin, und Tommi Makynen, Architekt, Helsinki Zürich Office GmbH, Zürich, zusammen mit
- Emmanuel Tsolakis, Landschaftsarchitekt, Cadrage Landschaftsarchitekten GmbH,
- Verkehrsplanung: Michael Angelsberger, München

Das Preisgericht würdigte insbesondere die neue und städtebaulich qualitätsversprechende Linienführung für die Rosenheimer Straße im Entwurf von Goergens + Miklautz Architekten. Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll:

,,Durch den Schwenk nördlich der Herrenchiemseestraße nach Westen erhält der Vorbereich der Kirche eine dem Ort angemessene Ruhe und gestalterische Aufwertung. Die historische Bedeutung des Pilgerweges wird dadurch deutlich gestärkt. Südlich der Herrenchiemseestraße erfolgt der Schwenk der Rosenheimer Straße nach Osten und schafft damit einen größeren Abstand zur Mustersiedlung, der für einen Lärmschutzwall genutzt wird. Dieser bemerkenswerte Einsatz von stadträumlich verträglicher Lärmschutzmaßnahmen wird besonders gewürdigt. Der Bereich rings um die Kirche erfährt eine behutsame und maßvolle Fortschreibung. Insgesamt offeriert der Entwurf mit der Lage der Neuen Rosenheimer Straße eine kluge Strategie für eine behutsame und qualitätvolle Neuordnung des Ortskerns von Ramersdorf."

Die Arbeiten der Wettbewerbsteilnehmer werden vom 21.11. bis zum 04.12.2013, Montag bis Freitag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr, Samstag und Sonntag zwischen 15:00 und 18:00 Uhr vor Ort im ehemaligen Heizkraftwerk der GEWOFAG, Rosenheimer Straße 192, ausgestellt. Vom 05.12. bis 17.12.2013 können die Arbeiten jeweils ganztags bis 20:00 Uhr im Foyer des Planungsreferates, Blumenstraße 28b, besichtigt werden.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 20.11.2013 um 18:00 Uhr in den Räumen des ehemaligen Heizkraftwerkes statt. Weitere Infos unter www.ortskern-ramersdorf.de.