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Valcucine und Magis – Italienisches Design in perfekter Ausführung

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19. September 2012

Valcucine – Hightech und Menschlichkeit

In Italien ist Valcucine Marktführer im hochpreisigen Segment – in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Bei der Führung durch den liebevoll gestalteten Showroom der exzeptionellen Valcucine-Küchen stockt uns schon mal der Atem, während wir von der Materialqualität der hauchdünnen Glasplatten in einem Versuch überzeugt werden. „Dematerialisierung“ ist das Motto dieser Firma, nicht auf Kosten der hohen Robustheit des Materials, sondern im Sinne und zu Gunsten einer umweltschonenden Herstellung und einem ökologisch vertretbaren Produkthandling.

Valcucines Chefdesigner, Gabriele Centazzo, vermittelt uns das Reflektieren über natürliche Ressourcen: ganz den aktuellen Trends in der Architektur entsprechend, heißt es auch bei Valcucine: Reduce, Reuse, Recycle. Und so nimmt Valcucine die Verantwortung für sein Produkte sehr ernst, etwa durch die innovative, lebenslange Rückhol-Garantie, flexible und modulare Systeme und vor allem die ständige Forschung und technische Entwicklung zur Einsparung wertvollen Materials, wie etwa Aluminium.

Magis – Offenherzig, transparent und kreativ


Während bei Valcucine vier italienische Familien das Unternehmen gründeten und bis heute in dieser Konstellation führen, ist bei Magis der Patrone Eugenio Perazza der wichtige Entscheidungsträger. Seine Brille stets auf der Stirn tragend, erzählt er uns von vielen cleveren Ideen des nunmehr 60 Jahre bestehenden Unternehmens. Seine „Kinder“, wie er seine Designer – u.a. Konstantin Grcic, der bereits vor 10 Jahren für Magis den „Chair One“-Stapelstuhl entworfen hat – zu nennen pflegt, stehen im freundschaftlichen Kontakt zu ihm. Mit italienischem Sinn für Gastlichkeit genießen wir im sonnigen Innenhof den hauseigenem Prosecco und dürfen anschließend auch ganz Kind sein, beim Kreiseln mit Thomas Heatherwick's „Spun“ oder einem Ritt auf Schaukelpferdchen „Rocky“ von Marc Newson.

Am Abend dann wieder purer Genuss in unserem Hotel, Aperitif im Garten, Führung in den Weinkeller aus dem 12. Jahrhundert, lange Gespräche über die Erlebnisse des Tages, zufriedener Ausklang.

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