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„Mehr Licht!“ | 30 Jahre MOLTO LUCE

Viel Licht: Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums MOLTO LUCE sprachen Regine Geibel und Jochen Paul mit Firmengründer Fritz Eiber und Deutschland-Chef Bernd Diesenberger.

„Mehr Licht!"
...waren angeblich Goethes letzte Worte – zumindest nach Aussage seines Arztes Carl Vogel. MOLTO LUCE behauptet, davon besonders viel zu haben: zu Recht, wie wir auf der Feier des 30-jährigen Firmenjubiläums im oberösterreichischen Wels feststellen durften.

Fritz Eiber hatte eingeladen, und alle kamen: Die Zusagen waren so zahlreich, dass der runde Firmengeburtstag an zwei Tagen hintereinander gefeiert werden musste – allein am ersten Abend waren über 800 Gäste in den showroom im oberösterreichischen Wels gekommen, mehr als 1.500 waren es insgesamt.

Den hatte man anlässlich dessen komplett neu gestaltet: Alle Leuchten demontiert, die Wände gespachtelt und geweißt, anschließend die Ausstellung reorganisiert und dabei die neuen Produkte eingepflegt – kurzum: Nicht eine Leuchte war an ihrem alten Platz geblieben. Und so aufwändig die Vorbereitungen, so gelungen war das Ergebnis und das Fest selbst...

Jochen Paul: 30 Jahre MOLTO LUCE – was fasziniert am Thema Licht nach dieser langen Zeit immer noch?

Fritz Eiber: In diesen 30 Jahren hat sich unglaublich viel verändert: Als ich begonnen habe, waren Muschelleuchten aus Italien und andere, im Rückblick betrachtete eher schräge Dinge, gefragt. Danach kam in den 1980er Jahren die Niedervoltbeleuchtung – damit sind wir groß geworden – und wenn wir uns heute umsehen, heißt das große Thema LED: in meinen Augen eine echte Revolution, die nach und nach den Markt der Allgemeinbeleuchtung erobern wird; auch im Wohnbereich, weil LED längst kein „kaltes“ Licht mehr ist. Insofern ist unsere Branche aktuell wirklich eine der Spannendsten.

Bernd Diesenberger: Uns kommt das Thema LED auch deswegen entgegen, weil wir gerne ganzheitliche Lösungen entwickeln, bei denen das Licht in die Architektur integriert ist. Dazu müssen wir zwar früher in die Planung einbezogen werden, aber auch in dieser Hinsicht hat sich unglaublich viel geändert, auch in Bezug auf das Verständnis der Endkunden dafür.

JP: Sie haben im hiesigen showroom auch ein Gourmet-Restaurant - Was haben Licht und Gastronomie miteinander zu tun?

BD: Wir lieben gutes Essen und Trinken, es gehört zu unserer Unternehmenskultur: Das Restaurant ist zwar ein non profit-Geschäft, aber es ist einfach großartig mit Kunden nicht nur intensiv zu arbeiten – wir haben hier einen eigenen Seminarbereich – sondern auch ansprechend essen gehen zu können, ohne dafür irgendwohin fahren zu müssen. Und bei der Qualität der Küche – sie rangiert im aktuellen Gault-Millau bei 3 Hauben – ist das Restaurant sicher auch ein Marketinginstrument.

Regine Geibel: Welche Bedeutung hat das Restaurant für Ihre Kunden?

FE: In der Regel kommen unsere Kunden gezielt zu uns – es kommt aber zunehmend häufiger vor, dass jemand den Besuch bei MOTLO LUCE mit einem Essen verbindet, und unsere Mitarbeiter genießen natürlich ihre schöne „Betriebskantine“.

RG: Wer hat Ihren showroom geplant?

BD: Ein befreundetes Büro, BeneschStögmüller Architekten aus Wels – junge Leute, sehr kreativ. Für sie war es der erste große Auftrag, seitdem haben wir ziemlich viel mit ihnen gemacht, und aktuell bauen sie unsere neue Lagerhalle in Weiskirchen.

JP: Viele Firmen fokussiert sich heute sehr stark auf ein bestimmtes Segment – was ist der Grund dafür, dass MOLTO LUCE von low budget bis high end die gesamte Palette anbietet?

FE: Wir waren immer schon Gesamtanbieter und wollen das auch bleiben – unabhängig davon, dass wir den Anteil unserer Eigenproduktion am Gesamtsortiment auf 50 Prozent steigern wollen und werden. Wir wollen aber weiterhin auch Handelsware anbieten, weil wir sehen, dass sowohl Architekten als auch Endkunden am liebsten einen einzigen Ansprechpartner haben. Wir sind sehr erfolgreich mit dem Angebot vieler unterschiedlicher Optiken und das wollen wir auch bleiben...