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Neues Wohnensemble

Entwurf zillerplus Architekten, Modellfoto Ostansicht. Quelle: Bayerische Hausbau Entwurf zillerplus Architekten, Modellfoto Ostansicht. Quelle: Bayerische Hausbau
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20. Juli 2017

Zillerplus Architekten gewinnen den Wettbewerb für die Wohnbebauung an der Freisinger Landstraße.

Zehn renommierte Architekturbüros hatten sich am Wettbewerb für das von der Bayerischen Hausbau und der HVB Immobilien AG geplante Wohnquartier mit dazugehörigen Infrastruktureinrichtungen sowie öffentlichen Grünflächen beteiligt.

Sie waren seit März 2017 aufgerufen, städtebauliche Lösungen für die Bebauung des zirka 2,4 ha großen Areals zwischen Freisinger Landstraße und Garchinger Mühlbach aufzuzeigen. In dem Planungsumgriff soll ein Wohnquartier mit rund 350 Wohneinheiten, einer Kindertagesstätte und Flächen für die Nahversorgung entstehen. 30 Prozent der Wohn-Geschossfläche sind nach den Vorgaben der sozialgerechten Bodennutzung für den geförderten Wohnungsbau vorgesehen.

Mit der Planung des neuen Quartiers sollen auch Bereiche des ehemaligen Floriansmühlbads als öffentliche Grünfläche wieder zugänglich und nutzbar gemacht werden. Geplant sind zudem Brückenverbindungen über den Mühlbach, die eine neue Wegeverbindung in Ost-West-Richtung, von der Freisinger Landstraße in Richtung Isar schaffen und eine öffentliche und barrierefreie Querung des Areals ermöglichen. In Nord-Süd-Richtung ist eine neue Wegeverbindung entlang des Mühlbachs vorgesehen.

Zillerplus Architekten aus München und grabner huber lipp landschaftsplaner aus Freising schlagen in ihrem Entwurf versetzt zu einander angeordnete Einzelbaukörper mit leicht geneigten, begrünten Dächern vor. Sowohl das Erscheinungsbild des Ensembles zur Freisinger Landstraße als auch dessen Bezug zum Garchinger Mühlbach und den dahinter liegenden Grünflächen überzeugten die Jury: „Zur Freisinger Landstraße ergeben sich gut proportionierte städtische Plätze. (...) Zum Garchinger Mühlbach öffnet sich die Typologie mit großzügig bemessenen Grünflächen, die das Potenzial des Wohnens am Wasser in Gänze ausschöpfen. Bezugnehmend auf innerstädtische Situationen am Wasser werden die Wohnhäuser teilweise direkt an die gefassten Ufer des Baches gerückt, was zu interessanten Wohnsituationen führen wird."

Die Entwürfe der zehn Architekturbüros, die am städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb teilgenommen hatten, werden vom 27. Juli 2017 bis einschließlich 9. August 2017 im Erdgeschoss des Referats für Stadtplanung und Bauordnung in der Blumenstraße 28b ausgestellt. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr.

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