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Kunst am Bau | Lichtsegel

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Das beauftragende Unternehmen arbeitet im Bereich Elektroniksysteme und Logistik und betreut namhafte deutsche Firmen im Automobilsektor. Es handelt sich dabei um höchst komplexe und technisch anspruchsvolle Lösungen, die individuell für Kunden entwickelt werden.

In der Atmosphäre eines Generationswechsels sollten die Themen Fortschritt und Innovation als Kunst-Installation im Gebäude sichtbar und fühlbar gemacht werden. Mit diesem Anliegen kam das Unternehmen auf die Innenarchitekten zu. Kunst ist fester Bestandteil der Unternehmenskultur.

DESIGN KOMMUNIZIERT FEDERLEICHT KOMPLEXE INHALTE

Die Spirale steht für Wachstum und symbolisiert Dynamik, zwei wichtige Bestandteile eines zukunftsfähigen Unternehmens.

Die Konstruktion ist eng mit dem Gebäude vernetzt und die Lichtflächen des Segels verteilen das Licht zusätzlich im Gebäude. Es verbindet auch optisch sämtliche Ebenen des Gebäudes harmonisch miteinander und löst so die bisher bestehenden Grenzen auf.

Das Segel ist freitragend und spannt sich in der Innenkurve völlig selbständig. Es berührt das Gebäude nur an wenigen Punkten zu den Galerien und zur Fassade hin. Spannung entsteht in den Segelflächen erst durch die raffinierte Geometrie. Sie kommt mit einer minimalen Anzahl an Befestigungspunkten aus und hält gleichzeitig den Blick in das „Auge des Sturmes“ frei.

Das Segel erhebt sich über einer Grundfläche von 100 m² und durchdringt den gesamten 15 Meter hohen Luftraum. Dabei betont es seine Transparenz und Großzügigkeit. Die Konstruktion ist in Europa völlig einzigartig.

Im Rahmen der Vernissage wurden auch Kunstobjekte von Siegfried Kreitner und Ruth Strähhuber gezeigt. Die Lichtsegelflächen wurden im unteren Bereich als Projektionsfläche genutzt.

Die Fotos sind im Rahmen der Vernissage entstanden.

  • Standort

    Fürstenfeldbruck

  • Fertigstellung

    2011

  • Baumaßnahme

    Temporärer Bau, Umbau

  • Bauweise

    Leichtbau

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