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Friseur Sperl

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Textfragmente aus Lyrik und Kurzgeschichten an den Wänden, klassische Verwandlungsthemen aus der Natur gestalterisch interpretiert, leuchtende Farben besetzen die Wände und geprägtes Schlangenleder stülpt sich über die Möblierung - das Friseurgeschäft spielt bewusst mit der räumlichen Wahrnehmung der aus der Situation entstehenden assoziativen Bildern.

Das Entree dient dem Empfang und lädt zum Verweilen ein. Ein Silikonfadenvorhang klärt die vorhandene bauliche Situation, verbindet die Funktionsbereiche, öffnet und bricht sie gleichzeitig durch seine Bewegung und Transparenz.

öhepunkt sind die freistehenden Bedienplätze. Spiegel, reflektierende Glasflächen und bewegliche Spionspiegel an den schminktischähnlichen kleinen Einheiten geben die Akteure und ihre Interaktionen in vielfältiger Weise wieder. Zeigen außerdem die Räume mit ihren Erzählungen an den Wänden in multipler Layerschichtung und unterschiedlichen Schärfegraden.

Die Verwandlung beginnt, real und phantastisch.