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Der Ort Holz­hau­sen am Am­mer­see wird von einer bäu­er­li­chen Bau­struk­tur und sei­ner ru­hi­gen ver­kehrs­frei­en Lage am sanft an­stei­gen­den West­ufer des Am­mer­sees ge­prägt.

Das lang ge­streck­te Bau­grund­stück be­fin­det sich am Orts­rand und fällt zur of­fe­nen, frei­en Land­schaft sanft ab. Am höchs­ten Punkt, kann man den Blick über die Fel­der-Land­schaft, auf das ge­gen­über lie­gen­de Ufer und wei­ter bis in die baye­ri­schen Alpen schwei­fen las­sen.

Die we­sent­li­chen Wün­sche der Bau­her­ren waren ei­ner­seits, diese Land­schaft spür­bar ins Haus ein­flie­ßen zu las­sen, an­de­rer­seits ein Ge­fühl der Ge­bor­gen­heit in Gar­ten- und In­nen­raum zu schaf­fen, ohne durch un­ge­woll­te Ein­bli­cke von Pas­san­ten und Nach­barn ge­stört zu wer­den.

Die Gesamt-Konzeption wurde nach dem Entwurf für das Gebäude durch Helgo von Meier auf den Außenbereich übertragen und in enger Zusammenarbeit mit Keller Landschaftsarchitekten fortgeführt. Haus und Garten, gesehen als Übergang von Dorf in die Landschaft, wurden so aufeinander abgestimmt, dass Gebäude und Pflanzen, die sich ergänzenden, räumlichen Begrenzungen des Gartens bilden.

Das Haus wurde mit zwei unterschiedlichen Ebenen entwickelt: Die Erdgeschoß-Ebene folgt als Split-Level dem natürlichen Geländeverlauf und öffnet sich mit 3,80 Metern Raumhöhe und voller Breite zur Gartenlandschaft. Die Obergeschoß-Ebene schwebt als höher liegendes „Wohn-Deck" mit durchgehendem Balkon über der Landschaft (und in den Baumkronen) und gibt den Blick über das Gelände frei. Die Fassaden und sichtbaren Dachflächen zur Straße sind mit großformatigen Holzfurnier-Tafeln verkleidet, die sich thematisch in die umgebende Bepflanzung und Landschaft einfügen. Zur Gartenseite reflektiert die Fensterfront die weißen Einbauten von Wohnzimmer, Küche und Bibliothek, so dass der Eindruck des nahtlosen Übergangs vom Innenraum in den Garten weiter verstärkt wird.

Die Gewinn bringende Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft hat es ermöglicht, auch den Innenraum als spannungsreiches Gesamtensemble zu entwickeln. Durch die Auswahl von Farbe und Material, die Integration von Second-Hand Elementen in neue abstrakte Einbauten und die Planung von natürlicher und künstlicher Beleuchtung konnten die gewünschten unterschiedlichen Atmosphären definiert werden.

  • Standort

    86919 Holzhausen am Ammersee
    Kartenansicht

  • Fertigstellung

    2007

  • Baumaßnahme

    Neubau

  • Bauweise

    Stahlbeton, Ziegelmauerwerk, Massivbau

  • Andere Fakten

    Fotos:
    Cordula de Bloeme
    Hans Engels

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