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Fernrohr-Blick

Fernrohr-Blick
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08. Juli 2017

Neue Perspektiven auf die innerstädtische Isar.

Ab sofort kann die innerstädtische Isar auf eine neue und ganz besondere Weise erkundet werden. In Zusammenarbeit mit den an der Isarrahmenplanung beteiligten Akteuren hat das Referat für Stadtplanung und Bauordnung ein faltbares Fernrohr entwickelt, das einen Routenvorschlag mit Informationen über die innerstädtische Isar, ihre Potenziale und Qualitäten enthält. Ab sofort liegen die „Fernrohre" im Alpinen Museum, im Deutschen Museum, im Deutschen Patent- und Markenamt, im Gasteig, im Muffatwerk sowie bei Sankt Lukas und am Kulturstrand zur Mitnahme aus.

Die Isar ist prägendes Element der Münchner Stadtlandschaft. Nach der Renaturierung des südlichen Abschnitts hat die Stadt einen Rahmenplan für den innerstädtischen Bereich zwischen der Reichenbach- und Luitpoldbrücke erstellen lassen. In dem etwa zwei Kilometer langen Abschnitt teilt sich der Fluss in die naturnahe Kleine Isar und die urbaner geprägte Große Isar. Der Bereich mit seinen Inseln, Wegen, Ufermauern und Grünflächen ist belebt und beliebt, aber auch sehr sensibel, was ein behutsames Vorgehen voraussetzt. Die Rahmenplanung enthält deshalb neben Leitlinien, Handlungsfeldern und Vorschlägen für eine bessere Aufenthaltsqualität auch Ziele für einen wirkungsvollen Schutz des Isarraums.

Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf den Promenaden, Brücken, Inseln sowie den Flächen um das Deutsche Museum und die Kirchen St. Lukas und St. Maximilian. Dort gibt es Vorschläge für mehr Zugänge zum Wasser, bessere Durchwegungen, den Schutz naturnaher Bereiche, für Gastronomie und temporäre Veranstaltungen. Erstellt haben die Rahmenplanung die Büros für Landschafts- und Stadtplanung Mahl Gebhard Konzepte (München) und Yellow Z (Berlin).

Im Zuge der Aktion werden auch geführte Isar-Spaziergänge angeboten. Der erste davon findet am Mittwoch, 2. August, von 17.30 bis 19.30 Uhr statt. Treffpunkt wird vor dem Alpinen Museum am Mariannensteg sein. Weitere Termine folgen im September.

Die Aktion findet im Rahmen des Projekts Freiraumzeit statt. Alle Informationen dazu sind auch auf www.muenchen.de/freiraumzeit zu finden. Wegen begrenzter Teilnahmezahl wird bis 31. Juli um Anmeldung per E-Mail an freiraumzeit@muenchen.de gebeten.

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