Zeitgenössische Architektur in Bayern

Haldenseestraße

Bericht über Wettbewerbsergebnis für Wohnquartier

Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung hat das Ergebnis des städtebaulichen und landschaftsplanerischen Planungswettbewerbs „Wohnquartier rund um die Haldenseestraße" bekanntgegeben: Darin empfahl die Jury, den Wettbewerbsbeitrag von Zillerplus Architekten und Stadtplaner aus München in Zusammenarbeit mit Lex Kerfers Landschaftsarchitekten aus Bockhorn den weiteren Planungen zugrunde zu legen. Das Preisgericht würdigte insbesondere die Idee des städtebaulichen Konzeptes, das aus der Geschichte des Ortes und dem Gebäudebestand abgeleitet ist. Nicht die allseitig vom Freiraum umspülte Zeile soll den Ort zukünftig prägen, sondern Gebäudereihen, die einen gekrümmten spannungsvollen Straßenraum begleiten.

Die städtische Wohnungsgesellschaft GWG München plant den Abbruch und Neubau der in den 50-er Jahren erbauten und nun sanierungsbedürftigen Siedlung rund um die Haldenseestraße. Das zirka sieben Hektar große Areal liegt an der nördlichen Grenze des 16. Stadtbezirkes Ramersdorf–Perlach zwischen den U-Bahnhaltestellen Innsbrucker Ring und Michaelibad. Im Planungsgebiet sollen künftig zirka 700 Wohnungen sowie zwei Kindertageseinrichtungen, Läden, soziale Einrichtungen und öffentliche Grünflächen entstehen. Mit der Planung soll ein eigenständiges Siedlungsgefüge mit eigener Identität unter Berücksichtigung der umgebenden baulichen Strukturen geschaffen werden.

Ausstellung der Ergebnisse des Wettbewerbs und der Überarbeitungen: vom 12. bis 27. Mai im Foyer des Referats für Stadtplanung und Bauordnung in der Blumenstraße 28b. Eröffnung am 11. Mai um 18.00 Uhr durch Stadtdirektorin Susanne Ritter.