An Architectural Life

Unser neues Online-Magazin für Hotelvorstellungen und architektonischen Lifestyle


Zum Magazin


Diesen Banner für immer verbergen

Der kuratierte Community-Blog für Architektur und Lifestyle  •  seit 2004

Die Ubiquität der Architektur

Die Ubiquität der Architektur. Die Globalisierung als Herausforderung der Architekturgeschichte.

Das Phänomen weltweit tätiger Architekturbüros stellt eine Herausforderung für die Architekturgeschichte dar. Darauf angelegt, ein globales Publikum anzusprechen, sind die so entstehenden Bauten von vorneherein auf eine Rezeption in Bild-Medien angelegt. Damit steht aber zugleich eine wesentliche Eigenschaft der Architektur zur Debatte: ihre Ortsgebundenheit.

Auf diese Herausforderung haben die Architekten unterschiedlich reagiert. Die Antworten reichen von abstrakt-technoiden Lösungen über die sogenannte Signature-Architecture bis hin zu den gesichtslosen „Allerweltsbauten" renditeorientierter Investmentgesellschaften. Der Round-Table möchte diese Fragen sowohl von der Seite der Praxis wie auch von der Seite der Architekturgeschichte aufgreifen.

Architektur ist ortsgebunden, auch wenn sie heute mehr denn je auf eine mediale Verbreitung in Internet, Foto, Video und Fernsehen abzuzielen scheint. Sie ist nolens volens stets auf einen städtebaulichen oder regionalen Kontext bezogen. Die Wahl des Materials, die Entscheidung für oder gegen Konstruktions- und Bauformen wie auch die funktionalen Anforderungen an die einzelnen Bauten sind immer auch durch den Standort mitgeprägt. Zugleich stehen diese besonderen Konstellationen vor Ort in einem Spannungsfeld zur wachsenden Standardisierung der Bauprozesse und Bautechniken sowie zur globalen Verfügbarkeit der Baumaterialen. Welche Auswirkungen aber hat dies auf den Entwurfsprozess, die Bauausführung, die Wahrnehmung von Architektur? Welche Rolle spielen dabei die Publikationsmedien, durch die Architektur heute vorwiegend vermittelt wird? Welche Instrumente, Methoden und Praktiken sollte eine Architekturgeschichte entwickeln, um sich diesen Entwicklungen in Forschung und Lehre zu stellen?

TeilnehmerInnen:
- Meinhard von Gerkan (gmp architekten)
- Uta Hassler (ETH Zürich)
- Alina Payne (Harvard University)
- Werner Sobek (Universität Stuttgart/Illinois Institute of Technology, Chicago)
- Wolf Tegethoff (Zentralinstitut für Kunstgeschichte)

  • Location

    im Zentralinstitut für Kunstgeschichte
    Katharina-von-Bora-Str. 10
    München
    Kartenansicht

  • Datum

    am Mittwoch 12. Juni 2013 um 17.00 Uhr

  • Veranstalter

    Zentralinstitut für Kunstgeschichte

  • Eintritt

    frei

  • Weitere Informationen

    finden Sie hier