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Münchner Architekturpreis vergeben

14. März 2015

Der nur alle drei Jahre zu vergebende und mit 10.000 Euro dotierte Architekturpreis der LH München geht dieses Jahr an Andreas Meck.

Der Architekturpreis der Landeshauptstadt München wird für das herausragende Gesamtwerk von Architekten verliehen, die in München oder der Region München leben bzw. eine enge Verbindung zu München als Ort ihres Schaffens haben. Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger waren Günter Behnisch und Partner, Günther Grzimek, Sep Ruf, Alexander Freiherr von Branca, Kurt Ackermann, Werner Wirsing, Busso von Busse, Peter von Seidlein, Thomas Herzog, Uwe Kiessler, Otto Steidle, Heinz Hilmer & Christoph Sattler, Winfried Nerdinger und Bea und Walther Betz und Andreas Hild.

Die Jury begründete ihren Vorschlag wie folgt:
„Andreas Meck, der an der Technischen Universität München und an der Architectural Association London studiert hat, betreibt seit 1989 ein eigenes Architekturbüro in München. Seit 1998 ist er Professor für Entwerfen und Baukonstruktion an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Andreas Meck realisierte in München sowohl Wohnungsbauten als auch
öffentliche Gebäude, darunter die Aussegnungshalle in München Riem und die Erweiterung der Hochschulbibliothek München.

Die Bauten von Andreas Meck zeichnen sich durch eine sehr konsequente und qualitätvolle Durchgestaltung bis ins Detail aus. Seine Architektursprache, in der er Räume von berührender Wirkung generiert, ist von hoher Eigenständigkeit,
mit einem großen Gespür für Materialität, Raum und Licht. Angesichts der völlig unterschiedlichen Bauaufgaben ist es bemerkenswert, wie Andreas Meck immer wieder im Stadträumlichen als auch in der Architektur überraschende Antworten und Lösungen findet. Beispiele dafür sind etwa die Baulückenschließung in der Lothringerstraße und der Umbau
des Pacelli-Palais. Seine Bauten sprechen mit Firmitas (Stabilität), Utilitas (Nützlichkeit) und Venustas (Anmut) die ureigenste Sprache der Architektur und bedürfen keiner intellektuellen Übersetzung. Andreas Meck schafft Baukunst im besten klassischen Sinn. Über die Zeit seines nun bald 30-jährigen Schaffens in München ist damit eine unabhängige, authentische und herausragende Position erkennbar, die die moderne Architektur Münchens sehr bereichert hat."

Der Jury unter dem Vorsitz des Kulturreferenten Dr. Hans-Georg Küppers gehörten an:
Professor Dr. Andres Lepik (Architekturmuseum TU München)
Regine Geibel (muenchenarchitektur.com)
Professorin Sophie Wolfrum (TU München/Fakultät für Architektur)
Dr. Simone Dattenberger (Münchner Merkur)
sowie aus dem Stadtrat Horst Lischka und Dr. Constanze Söllner-Schaar (beide SPD-Fraktion), Walter Zöller und Richard Quaas (beide CSU-Fraktion), Sabine Nallinger (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/Rosa Liste) und als nicht stimmberechtigter Jurybeirat Stadtdirektorin Susanne Ritter (Referat für Stadtplanung und Bauordnung) und Stadtdirektor Detlev Langer (Baureferat).

Die Preisverleihung findet am 9. Juni um 19 Uhr im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung im Alten Rathaus statt.

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