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Ein Glas-Sichtbeton-Bau für die neue Filmhochschule.

Die außerordentliche städtebauliche Situation mit dem großen freien Platz vor der alten Pinakothek legte es nahe, diesen Platz mit einem großzügigen, ruhigen Baukörper im Süden zu schließen, der in etwa die Proportion der alten Pinakothek aufnimmt, die vis-a-vis im Norden des Neubaus liegt. Entsprechend den seitlichen Betonungen der alten Pinakothek mit ihren platzbegrenzenden Risaliten und Baumalleen befinden sich im Osten des Neubaus der Eingang in die Fernseh- und Filmhochschule und im Westen der Eingang zum Ägyptischen Museum. Auch in der Fassade nimmt der Neubau Bezug zur alten Pinakothek in ihrer horizontalen Gliederung, welche den Simsen und der ersten Traufe des Gegenübers entspricht.

Die große Sockelwand wird aufgebrochen durch das Hochschulfoyer, in dem auch öffentliche Feste mit abendlichen Filmvorführungen stattfinden können. Hier ergeben die vielen Brücken und Rampen mit den sich überlagernden Geländern vor der rückwärtigen Wand des Audimax ein bewegtes und vielschichtiges Bild. Der öffentliche Platzraum setzt sich im Gebäude fort, wo er umgeben wird von Kinosälen, Seminarräumen, Cafeteria und einer Bibliothek.

Im Gegensatz zum extrovertierten Foyer liegen die Studios im geschützten Bauch des Betonsockels, um hier ein konzentriertes und schallgeschütztes Arbeiten sicherzustellen. Die großen Wände des Sockels der HFF und die Portalwand des Museums werden in einem hellen, leicht rötlichen Beton ausgeführt, welcher mit dem ocker-rötlichen Bau der Pinakothek korrespondiert. Die doppelte Haut des Glaskörpers der Obergeschosse ist ein changierend flimmerndes Band mit dem Lichtspiel aufdrehbarer Glasscheiben und Sonnenschutzlamellen in variierenden Stellungen.

  • Standort

    Gabelsbergerstraße 31
    80333 München
    Kartenansicht

  • Fertigstellung

    2011

  • Baukosten

    ca. 88 Millionen Euro

  • Baumaßnahme

    Neubau

  • Bauweise

    Stahlbeton, Stahl, Leichtbau, Massivbau

  • Kennzahlen

    BGF: ca. 14.500 m²

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