„Gelungene Architektur schafft Gäste. Deshalb ist sie ein wichtiger Impulsgeber für unseren Fremdenverkehr. Alle ausgezeichneten Objekte sind Leuchttürme des Bayerntourismus, die eine Reise wert sind“, betont der Minister. Besonders erfreut zeigte sich Zeil über die große Zahl von Teilnehmern aus den ländlichen Regionen Bayern. „Die touristische Strahlkraft der Bauten bietet insbesondere für den ländlichen Raum einen echten Mehrwert.“
Rudolf Scherzer, Vizepräsident der Bayerischen Architektenkammer, hob besonders die qualitätvolle Architektur aller eingereichten Projekte hervor. „Wer im Tourismus wettbewerbsfähig bleiben möchte, wird zukünftig neben Qualität auch stärker Themen wie barrierefreies oder energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen im Blick haben müssen. Für diese Aufgaben sind unsere bayerischen Architekten bestens gerüstet“, so Scherzer.
Die neun Preisträger des Wettbewerbs werden in Zukunft an einer hochwertigen Plakette am Gebäude mit der Aufschrift „artouro 2011“ zu erkennen sein. Es sind
in der Tourismusregion Allgäu/Bayerisch-Schwaben
- das Explorer Hotel Fischen (Fischen, Landkreis Oberallgäu) und
- die Vinothek Winzerhof Gierer am Bodensee (Nonnenhorn, Landkreis Lindau),
- die Erhöhung des Bergfriedes Treuchtlingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen),
- die Erweiterung des Knauf-Museums Iphofen (Landkreis Kitzingen) und
- die Tourist-Info im Alten Rathaus (Schweinfurt),
- das Biohotel im Apfelgarten (Kranzberg, Landkreis Freising) und
- das Museum Brandhorst (München)
- der Baumwipfelpfad im Nationalpark Bayerischer Wald (Neuschönau, Landkreis Freyung-Grafenau) und
- das Kultur- und Begegnungszentrum Haus St. Joseph (Waldsassen, Landkreis Tirschenreuth).

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