Zeitgenössische Architektur, Design und Kunst in Bayern

 
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Städtebaupreis-Ergebnisse

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17. September 2016

Preis, Sonderpreis und Belobigung an Projekte in München und Augsburg vergeben.

Über 120 „durchwegs qualitätsvolle Projekte mit einer sehr großen Bandbreite" hatten sich für den Deutschen Städtebaupreis beworben. Einige bayerische Projekte erhielten Auszeichnungen:

Allen vorweg das neueste Objekt der Münchner Wohnungsbaugenossenschaft wagnis eG in Nord-Schwabing – Planer: arge bogevischs buero architekten & stadtplaner gmbh und SHAG Schindler | Hable Architekten GbR in Zusammenarbeit mit arge bauchplan auböck/kárász. Es erhielt den Deutschen Städtebaupreis 2016. muenchenarchitektur führte dazu ein Interview.

Das Grandhotel Cosmopolis in Augsburg – Planer: A-Architekt mit Grandhotel Cosmopolis e.V. – gelangte in die engere Auswahl und erhielt schließlich den Sonderpreis des Deutschen Städtebaupreises 2016 „Soziale Impulse durch Städtebau".

Die GWG München erhielt eine Belobigung für das Bauvorhaben Bad-Schachener-Straße – Planer: Büro florian krieger architektur und städtebau, Landschaftsarchitektin Irene Burkhardt.

Das Urteil der Jury für die Wohnanlage wagnisART
"[...] Die durch die verbindenden Brücken gebildeten Höfe haben unterschiedliche Qualitäten: Ein ruhiger grüner Hof zum Entspannen und ein harter, steinerner Hof, der dazu einlädt, sich zu versammeln oder zu feiern, prägen in ihrem Kontrast den Freiraum. Die um die beiden Höfe liegenden Wohnungen sind abwechslungsreich gestaltet und enthalten alle private Freibereiche. Im Blick auf den demographischen Wandel sind wie selbstverständlich auch neue Wohnformen in die einzelnen Häuser integriert. Weit mehr als die Hälfte aller Flächen im Erdgeschoss sind Gemeinschaftsflächen oder öffentlichen Nutzungen vorbehalten und tragen so zur Belebung der Wohnanlage und des umliegenden Quartiers bei [...]"

Das Urteil der Jury für das Grandhotel Cosmopolis:
"[...] So wird das „Grandhotel Cosmopolis" über das Gebäude hinaus zu einem beispielhaften Projekt dafür, wie man einerseits gewohnte Vorgehensweisen für die die Entwicklung von Immobilienprojekten in Frage stellen und zugleich durch ein interessantes Experimentierfeld mit entsprechenden Freiräumen allen derzeitigen und zukünftigen Mitgliedern unserer Gesellschaft neue Möglichkeiten für ein respektvolles und fröhliches Zusammenleben schaffen kann."

Das Urteil der Jury für das Bauvorhaben Bad-Schachener-Straße:
"Die Besonderheit der neuen Wohnbebauung entlang der Bad-Schachener-Straße in München liegt in der konsequenten städtebaulichen und architektonischen Reaktion auf die negativen Einflussfaktoren des Standortes. Die sehr große Lärmbelästigung durch den Kfz-Verkehr auf der Bad-Schachener-Straße und die ungünstige Nord-Süd-Lage der Wohnzeilen entmutigten die Bauherren und Architekten des Projekts nicht, ganz im Gegenteil: Aus diesen widrigen Umständen des Ortes heraus konnten sie durch einen geschickten Entwurf eine interessante neue städtebauliche Komposition entstehen lassen, die zudem noch positiv auf das dahinterliegende Stadtviertel ausstrahlt."

Der Deutsche Städtebaupreis:
Seit nunmehr 35 Jahren dient der Deutsche Städtebaupreis der Förderung einer zukunftsweisenden Planungs- und Stadtbaukultur. Er wird ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und von der Wüstenrot Stiftung gefördert.

Ein Beitrag von

Gabriela Beck

Als ausgebildete Architektin (ETH Zürich & TU München) schreibe ich seit 2000 über Architektur, Städtebau und Design. Als Journalistin interessiere ich mich insbesondere für Hotelbau, die Infrastruktur von Megacities und wie gebaute Umwelt die Gesellschaft beeinflusst.

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