| Kollegen unter sich und Museumsbesuchern |
Dank der Kulturpartnerschaft von muenchenarchitektur.com und dem Museum Brandhorst gewannen die Teilnehmer der Führungen (nochmals Entschuldigung an alle, die leider nicht dabei sein konnten, es galt das Motto first come, first serve!) detaillierte Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Baus von der ersten Idee bis zur Eröffnung. Sorry moderne Kunst, aber die Schilderungen von David Wegener waren so fesselnd, dass der Inhalt des Museums ausnahmsweise klar in den Hintergrund treten musste.
Zu erfahren, was man an Technik nicht sieht, was aber andererseits in punkto Innovation, Energieeffizienz und Sicherheitstechnik auf dem absolut höchsten Stand ist, brachte die Zuhörer zum Staunen. Mindestens so spannend zu hören, wie die finale Gestaltung der Fassade zustande kam: Nicht nur, wie Architekt Matthias Sauerbruch bei anderer Gelegenheit schon sagte, hat „das bayerische Landeskriminalamt zur Inspiration verholfen" - in der ursprünglichen Planung waren horizontale, gewellte Keramikstäbe vorgesehen. Aber: Die Gesetzeshüter fürchteten, dass diese leitergleich zu verbotenem Aufstieg aufs Gebäude missbraucht werden könnten... In der jetzigen - vertikalen Anordnung - verleiten die Stäbe nur noch zu deren Diebstahl, aber keine Sorge: Es sind noch einige Ersatzteile im Vorrat!
Den Wissensdurst höchst unterhaltsam gestillt, konnten die Führungsteilnehmer dank der Unterstützung von Glas Trösch im Anschluss noch bei Kaffee und Kuchen bzw. Wein und Ciabatta im Museumscafé über das Gehörte fachsimpeln. Grundtenor bei der Verabschiedung: Es war eine hochinteressante Führung, die einem der - in manchen Blättern schon zum schönsten Museum der Welt - hochgelobte Museumsbau wunderbar vertraut wurde.
Erfahren Sie HIER mehr über das Museum Brandhorst.
Mehr zur technischen Seite des Museums erfahren Sie im INTERVIEW mit Andreas Burmester.

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