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Kreativen Raum schaffen

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In dem zweistufig angelegten Ideenwettbewerb „Kreativen Raum schaffen“ können aus mindestens drei Beteiligten zusammengesetzte interdisziplinäre Teams aller Sparten – der Kunst, Kultur, Kreativwirtschaft, Wissenschaft und Architektur ein Konzept für die Ausgestaltung und den Betrieb der Jutier- und der Tonnenhalle erarbeiten. Die besten Konzepte werden prämiert und weiterentwickelt und fließen in die Entscheidung des Stadtrates über die Zukunft der beiden Hallen ein.

Inhalte des Konzeptes für die Jutier- und die Tonnenhalle:

  • Inhaltliches Kurzprofil mit Namensvorschlag für beide Hallen („Mission Statement“)
  • Konkreter Nutzungsvorschlag, der z.B. Ateliers, Werkstätten, Probenräu­me, Büros und Co-Working Spaces, Präsentationsmöglichkeiten, für die unterschiedlichen Sparten sowie Gemeinschaftsflächen und Gastronomie berücksichtigt.
  • Raum- und Funktionsprogramm inkl. Belegungsstruktur für beide Hallen.
  • Vorschlag einer Organisations- und Rechtsform für den Betrieb.
  • Finanzierungskonzept zum kostenneutralen unabhängigen Betrieb der Hallen.
  • Weiterführung von partizipatorischen Elementen nach der Inbetriebnahme.

Bewertungskriterien:

  • Kulturelle und kreativwirtschaftliche Nutzungen durch mehrere Sparten.
  • Inhaltliche, wirtschaftliche und langfristige Tragfähigkeit des Konzeptes.
  • Verträglichkeit mit der jeweiligen Wohn- und Arbeitsumgebung.
  • Positionierung in und Interaktion mit dem neu entstehenden Stadtquartier und der „Nachbarschaft“.
  • Stadtweite, regionale, nationale und internationale Relevanz.

Informationen zum Planungswettbewerb für das Gesamtareal (91 KB, PDF)

Ausschreibungstext und Teilnahmeunterlagen (297,5 KB, PDF)
  • Wettbewerbstyp

    Offener Wettbewerb, Zweistufig

  • Wettbewerbsort

    München

  • Gebäudetyp

    Lagergebäude, Hallen

  • Teilnehmer

    interdisziplinäre Teams der Bereiche Kunst, Kultur, Kreativwirtschaft, Wissenschaft und Architektur

  • Auslober

    Landeshauptstadt München

  • Leistungen

    Studie, Gutachten, Konzeptentwicklung

  • Preise

    28.000 EUR inkl. USt.

  • Abgabe bis

    Freitag 29. Juni 2012

EU-Bekanntmachungstext

Mit dem Ideenwettbewerb „Kreativen Raum schaffen“ suchen wir mit den Kunst-, Kultur- und Kreativschaffenden Münchens ein Konzept für die beiden Industriedenkmäler Jutier- und Tonnenhalle. Gemeinsam mit allen Interessierten aus München, aber auch von außerhalb wollen wir ermitteln, welche konkrete Gestalt ein neuer Ort für Kunst, Kultur und Kreativtät in der Mitte Münchens annehmen kann. Wir ermöglichen die Mitwirkung und eröffnen die Chance, einen Teil Münchens zu gestalten, weil wir glauben, dass sich daraus ein qualitätvolles und zukunftsfähiges Konzept ergeben kann.

In der ersten Stufe des Ideenwettbewerbs sind folgende Aussagen notwendig, die bis 29. Juni 2012 auf maximal 15 Seiten dargestellt werden sollen:

Inhaltliches Kurzprofil mit Namensvorschlag für beide Hallen (max. 2.000 Zeichen).
Konkreter Nutzungsvorschlag, der z.B. Ateliers, Werkstätten, Probenräume, Büros und Co-Working Spaces, Präsentationsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Sparten sowie Gemeinschaftsflächen und Gastronomie berücksichtigt. Aussagen zur Interaktion mit dem Stadtquartier sind erforderlich.
Raumgliederung inkl. Belegungsstruktur für beide Hallen.
Vorschlag einer Organisations- und Rechtsform für den Betrieb.
Vorschlag für die Betreiber- und Trägerschaft
Finanzierungskonzept zum unabhängigen Betrieb der Hallen, bei denen die Einnahmen die entsprechenden Ausgaben decken.

Wir erwarten weder einen ausgearbeiteten Architekturentwurf noch einen durchkalkulierten Businessplan für ein Betriebskonzept – Vertiefungen in diese Richtungen sind erst in der zweiten Wettbewerbsphase geplant, in der die Finalisten entsprechende Hilfestellungen erhalten. Am Ende des Gesamtprozesses soll dem Stadtrat ein tragfähiges, das heißt realisierbares Konzept vorgelegt werden,

Wenn Sie denken, ein Grobkonzept für die erste Wettbewerbsstufe bereits fix und fertig in der Tasche zu haben, dann können Sie den Ausschreibungstext lesen und die Teilnahmeunterlagen downloaden.

Wenn Sie aber

- Ideen im Kopf haben und diese auch austauschen, überprüfen und konstruktiv befragen lassen wollen,
- am Dialog mit Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche oder anderen potentiellen Wettbewerbsteilnehmern interessiert sind,
- die aktive Verknüpfung mit dem städtebaulichen Verfahren und dessen Beteiligungsmöglichkeiten ab dem 14. Mai 2012 suchen,

dann laden wir Sie ein, an den weiteren Veranstaltungen teilzunehmen. Dort werden Sie unterstützt, Ihre Ideen in Konzeptform zu bringen.

Der Aufwand für die Konzepterarbeitung ist in jedem Fall überschaubar, die Teilnahme an Veranstaltungen ist optional. Sollte Ihr Konzept in die zweite Runde kommen, sind zwei Präsentationstermine sowie zwei Klausurtage vorgesehen.

Die Auswahl der Finalisten für die zweite Runde trifft eine Jury aus Mitgliedern des Münchner Stadtrates sowie aus Fachleuten. Diese kommen aus verschiedenen Bereichen der Künste, haben Erfahrung im Betrieb ähnlicher Kreativzentren, verfügen über betriebswirtschaftliches Know How, kennen die Kreativwirtschaft, Architektur und Stadtplanung und sind vernetzt in der Wissenschaft. Die nachbarschaftlichen Belange deckt der Bezirksausschuss ab.

Die Zusammensetzung der Jury geht auch auf Anregungen zurück, die bei der Eröffnungsveranstaltung zum Ideenwettbewerb am 29.2.2012 eingereicht wurden.

Die Finalistenkonzepte werden wir dann in einer zweiten Stufe enger verschränken mit den Ergebnissen des stadtplanerischen Wettbewerbs. Wir möchten mit den Teams in Runde zwei in einer Klausurtagung weiterarbeiten, sodass ihre verfeinerten Konzepte eine Basis für den Betrieb beider Hallen abgeben könnten. Die Jury entscheidet über die Siegerentwürfe.

Die besten Ideen haben übrigens nicht nur Chancen auf Realisierung – sie werden auch honoriert: In der ersten Phase des Ideenwettbewerbs erhalten bis zu fünf Finalisten, die in die nächste Runde kommen, 5.000 Euro. Dazu kommen bis zu 10.000 Euro für die Sieger.

Für Diskussion und Austausch haben am Wettbewerb Interessierte bei Facebook die offene Gruppe Kreativquartier München eingerichtet.

Sollten Sie noch offene Fragen haben, schreiben Sie uns an unter kreativen-raum-schaffen@muenchen.de.
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